Meine Art und Weise,
dem Tag zu zeigen, dass ich ihn Liebe!

News

2019-10-10

Saison2019 - bis jetzt meine bestes Wettkampfjahr im Paracycling. Speziell mit der Leistungsentwicklung war ich sehr zufrieden, nach so vielen Jahren ist es nicht gerade leicht auch nur kleine Schritte vorwärts zu machen. Vor allem war es aber einen große Menge Spaß und cooles Racing! Ich sehe für mich noch immer Sinn darin und habe richtig Spaß, soll heißen, dass ich Top motiviert bin und 2020 kommen kann. my season 2019 so far my best season in paracycling especially from the power output the important fact: a lot of fun and cool racing! #sporthilfe #heeressportzentrum



2019-09-15

"My Hunt" UCI Paracycling Weltmeisterschaft 2019, Emmen (NED) Straßenrennen Platz5, trotz „Sturz“ mit einer guten Minute Zeitverlust Bei windigen Bedingungen standen 9 Runden, mit insgesamt 67 Kilometer, auf dem Programm. In Runde 1 ist mir die Kette abgesprungen, den 10sec Rückstand konnte ich aber in einer halben Runde wieder schließen. Kurz danach habe ich mich dann, in der zweiten Runde, mit einem anderen Athleten (Mathieu Bosredon, FRA) verhakt. Nach einem Stoß von hinten, was bei Attacken und Anbremsen immer wieder passiert, hat sich mein Fußbügel in seinem Auffahrschutz verhakt. Bei 40km/h war es eine sehr gefährliche Situation aber zum Glück kamen wir ohne Sturz zu stehen. Leider waren die Handbikes nicht einfach zu trennen, so musste ich aus dem Handbike aussteigen, und sitzend die Handbikes voneinander trennen. Zurück in das Bike, Beckengurt an und „Mein“ zweiter Rennstart. Natürlich ein Neustart mit Rückstand, ich schätze etwas mehr als eine Minute. Dann begann meine Jagd. Zuerst habe ich meinen „Pech-Gefährten“ Bosredon eingeholt und mitgenommen. Runde für Runde konnte ich die Abstände verringern und so die vierte und die dritte Gruppe einholen und stehenlassen. Danach sah ich auch noch die Möglichkeit die zweite Gruppe einzuholen und war weiter in meinem „Flow“. 1,5 Runde vor dem Ende ist es mir wirklich gelungen. Ich versuchte zwar wieder mich von der Gruppe zu lösen aber in dieser Gruppe gelang es mir nicht mehr. So ganz nebenbei ist mir in Runde 3 und 5 noch 2 mal die Kette abgesprungen, was wieder je 10 Sekunden gekostet hat. Die 3-Mann Spitze war aber schon viel zu weit weg, um noch bis ganz vorne zu kommen. So führte ich diese Gruppe bis kurz vor das Ziel. Dort hatte ich sogar noch Kraft um mich zu behaupten und musste nur einem Athleten im Sprint den Vortritt lassen. Ich habe eine unglaubliche Freude, dass ich so eine super Leistung abrufen konnte. Ich bin mit dem Rennverlauf eigentlich mehr zufrieden als wenn ich Zweiter oder Dritter geworden wäre, da ich dort „nur“ Mitfahren hätte müssen. Ich bin mir sicher einige „Leistungs“-Sportler verstehen mich. Ok der WM Titel wäre noch schöner gewesen, aber dieser ging wie im Zeitfahren wieder an Jetze Plat (NED), vor Tom Davis (USA) und Travis Geartner (USA). Um den dritten Platz hätte ich ohne den Zwischenfall wohl mitgeredet, die beiden ersten sind im Sprint deutlich stärker als ich. Heuer habe ich trainingstechnisch alles richtig gemacht und über die ganze Saison immer Top-Leistungen abgerufen, die heutige Leistung unterstreicht es zum Abschluss.



2019-09-13

UCI Paracycling Weltmeisterschaft 2019, Emmen (NED) Bronze im Einzelzeitfahren Wie schon die ganze Saison konnte ich auch bei der WM eine Top-Leistung abrufen, auch wenn der flache Kurs nicht unbedingt für mich sprach. Platz 1 und 2 waren schon vor dem Rennstart, wenn nicht etwas Außerordentliches passieren würde, praktisch vergeben. Denn Jetze Plat (NED) ist seit 3 Jahren ungeschlagen (Siegerzeit 28min03sec) und auf flachen Kursen ist Tom Davis (USA, Platz2 mit 28min30sec) auch, wie man so schön sagt, eine Bank. Deswegen war abzusehen, dass ich mit 3-4 Athleten um den dritten Platz kämpfen werde. Ich setzte mich mit einer Zeit von 29min18sec mit 8 Sekunden gegenüber Rafal Wilk (POL) durch. Trotz des herrschenden Windes, habe ich mich entschieden mit 3 Scheibenräder zu fahren, wie immer war es teilweise die richtige Entscheidung und manchmal, je nach Streckenabschnitt, vielleicht nicht die Beste, aber ich würde wieder mit dem gleichen Setup starten. Mit meinen Leistungswerten und der körperlichen Ausbelastung war ich sehr zufrieden. Noch bevor ich meine Platzierung wusste habe ich schon mitgeteilt, dass ich auch mit Platz 4 oder 5 zufrieden sein würde, denn mehr als meine persönliche Bestleistung abrufen, kann ich nicht tun. Natürlich freue ich mich über Bronze, es ist eine perfekte Draufgabe auf eine sehr gute Zeitfahrleistung in einer erfolgreichen langen Saison. Ich war von Beginn der Wettkampfsaison in sehr guter Form und konnte diese über einen sehr langen Zeitraum halten. Nach dem Weltcupgesamtsieg, den ich wegen des Fehlens von Jetze Plat bei einer Weltcupstation, gewonnen habe, ist es das abschließende Highlight und spricht für meine Konstanz. Nicht ganz Abschließend, denn Sonntag folgt das Straßenrennen. Als leichter Athlet mit deutlich weniger Muskelmasse habe ich dort nicht die besten Karten. Aber auch nichts zu verlieren und werde einfach mein Bestes geben und Spaß haben. Wie in Holland üblich gibt es leider keine einzige Steigung an der ich einen sinnvollen Angriff starten könnte, aber man weiß nie was sich ergibt. #heeressportzentrum #sporthilfe



2019-08-10

UCI Paracycling Weltcup Baie-Comeau (Kanada) 2019 Sieg im Einzelzeitfahren und Platz 3 im Straßenrennen Damit auch Weltcupgesamtsieger 2019 Das Einzelzeitfahren (09.08.2019) war ein Blindflug im Starkregen, dieses Mal zum Glück ohne Crash. Dafür habe ich in den Kurven auch wirklich extrem rausgenommen, da der Rest aber sehr gut war und ja auch die anderen Athleten in den Kurven nicht super schnell fuhren, konnte ich mit 28sec Vorsprung auf Travis Gaertner (USA) gewinnen. Dritter wurde Mathieu Bosredon (FRA). Es ich eine wirklich lässige technische Strecke mit einem harten Anstieg, gerne wäre ich bei trockenen Verhältnissen am Leistungslimit unterwegs gewesen. Ich habe viele starke Kontrahenten hinter mir gelassen, aber als ein Athlet den es um das sportliche geht und nicht primär um den Erfolg, muss ich erwähnen, dass die beiden starken Fahrer Rafal Wilk (POL) und Jetze Plat (NED) diesen Weltcup ausgelassen habe, da sich beide in Höhentrainingslagern auf die WM vorbereiten. Das Straßenrennen (11.08.2019) hat sehr gut begonnen und im Laufe des Rennens hat sich die Spitzengruppe immer weiter verkleinert, bis wir nur mehr zu dritt unterwegs waren. In der vorletzten Runde dachte ich noch, dass ich alles unter Kontrolle habe, aber am letzten Anstieg ist mir dann der „Saft“ ausgegangen und es hat mich zerrissen. Mathieu Bosredon (FRA) hatte am Fuß des Anstiegs nochmals zu uns aufgeschlossen, in der Steigung musste er aber wieder abreißen lassen und er blieb bis zum Ziel auch noch hinter mir, worüber ich bei einem Befinden ganz froh war. Gewonnen hat Travis Gaertner (USA) vor Allen Grant (AUS). 50% Prozent des Rennes war es sogar trocken, dann hat es wieder leicht geregnet, Kanada war heuer nicht sehr nett zu uns. Normal bin ich fast immer der letzte der einbricht, aber heute war auf die Leistung bezogen „nur“ ein guter Tag und kein sehr guter. Es kann nicht immer Sonntag sein und Platz 3 ist ja nicht wirklich schlecht. Der nächste Termin sind die UCI Paracycling Weltmeisterschaften von 13.-15.September in Emmen (NED). #sporthilfe #heeressportzentrum



2019-07-08

UCI Paracycling EuropaCup Elzach (GER) Einzelzeitfahren: schnellste Zeit aber Platz3 – klingt komisch – ist es auch Straßenrennen: Platz2 Trainingslager in Alpen und Pyrenäen Nach einem sehr umfangreichen Trainingsblock in den Alpen und den Phyrenäen, habe ich die Rückfahrt für eine Rennbelastung genützt. Das Zeitfahren fand als Bergzeitfahren, auch wenn es nicht wirklich steil war, statt. Das ist mir natürlich entgegen gekommen. Da es nur 9 Kilometer waren bin ich härter als normal gestartet und versuchte es so gut als möglich durchzubringen. Es hat auch wirklich gut funktioniert und mit 15min58sec konnte ich auch eine neue Bestzeit auf dieser Strecke, auf der auch schon ein Weltcup stattgefunden hat, aufstellen. Komischerweise war meine offizielle Zeit 16min23sec, ich hab meine Renndaten auch den Zeitnehmern gezeigt, aber am Ergebnis wurde nichts mehr geändert!? Auch bei einigen anderen Athleten gab es Probleme bei der Zeitmessung. Wir hatten einen Zeitnehmungschip also war es sehr dubios wie es passieren konnte!? So wurde ich auf Platz3 gewertet, geht auch keine Welt unter. Das Straßenrennen wurde als Kriterium (3,2Km lang, 10 90° Kurven pro Runde) ausgetragen. Ich bin die ersten 4 Runden voll gefahren und konnte so das Feld immer mehr ausdünnen. Als ich in Runde 5 einmal kontrollierte wer noch hinter mir war, fuhr an meinen Hinterrädern nur mehr der Kniebiker Tim de Vries (NED). Da ich ihn nicht losgeworden bin haben wir uns dann den Rest des Rennens abgewechselt und es kam zum Zielsprint. Da ist man als Liegebiker (Klasse MH4) gegen die Kniebiker (Klasse HM5, da es kleine Starterfelder waren, hatte wir ein gemeinsames Rennen) ziemlich chancenlos. Habe mich aber gut verkauft. Es war ein sehr guter Abschluss des Trainingsblockes. Wirklich hart war aber das Trainingslager in den Alpen und Phyrenäen. In 17Tagen habe ich nur 3 Ruhetage gemacht, 4 Intervalltrainings-Tage und den Rest der Zeit an der oberen Grundlage bergauf verbracht. In dem Zeitraum bin ich 3200TSS (TrainingsStressScore) gefahren. Zur Klarstellung für Nicht-Radfahrer, 100TSS ergeben sich wenn man 1h voll fährt. Es bleiben unglaubliche Eindrücke von Mount Ventux, Tourmalet, D‘Ausbique, Hautacam, Ordino und 5 weitere Pässe in Andorra, Gand Bernadino und rund um Martigny, und einige weitere. Es herrschte perfektes Radwetter und ich hatte keinerlei Probleme oder ähnliches. Von diesem umfangreichen (Grundlagen)-Block werde ich mich jetzt eine Woche erholen und dann mit Intervallen versuchen meine Form weiter aus- bzw. aufzubauen. Einfach wird es sicher nicht, denn ich bin schon richtig gut in Form. Der nächste Renntermin ist von 08.-10.August beim Weltcup in Baie-Comeau in Kanada. #sporthilfe #heeressportzentrum



2019-07-01

Der Tourmalet ist OK und die Tourmalet-Runde war anstrengend, aber die Kombination aus Col de Tentes und Cirque Troumouse ist wirklich WUNDERSCHÖN! (und 2300 Höhenmeter waren es auch ...)



2019-06-27

Den Intervall-Tag habe ich an der, schon mehrmals bei Tour und Vuelta gefahrenen, Auffahrt Ordino-Arcalis absolviert. Heute habe ich mir 2200HM beim Col de Gallina und La Rabassa reingezogen und Morgen geht sich in der Früh noch der Ordino-Pass Hin- und Zurück aus. Danach geht es nach Argelès-Gazost, wo am Samstag der Tourmalet wartet. Fotos vom Ordino-Pass und den anderen gibt es schon bzw. wieder da diese wie immer meine Freundin macht und Sie den Ordino schon gefahren ist. Danke :-X #sporthilfe #heeressportzentrum



2019-06-24

Vorgestern von der Schweiz zum Mount Ventoux (6h mit dem Auto), dann von Malaucene hoch. Gestern von Bedoin hoch, es waren je ca. 1550Höhenmeter und dann ins Auto und 6h nach Andorra. Heute Port de Cabus (2mal) und Arinsal (2200 Höhenmeter). Sowohl der Ventoux als auch hier in Andorra ist es super schön. Den Ventoux finde ich für Handbiker richtig lässig, da keine bzw. nur sehr wenig Kehren sind und er ist zwar hart aber nicht super hart (man kann noch in der oberen Grundlage bleiben - mit 28 - 40). Von Andorra bin ich schon am ersten Tag "geflasht" - auch auf über 2000 Meter Seehöhe ist noch alles total grün und traumhafte Ausblicke ohne Ende. Auch wenn es heute noch super lief, mache ich morgen nach 4 anspruchsvollen und langen Tagen (auch das Autofahren) einen Tag OFF. Dann mache ich wieder einen harten "Intervall-Tag" gefolgt von 3 "Ausdauer-Tagen".



2019-06-18

Nach den 2 Renntagen gleich nahtlos ins umfangreiche Ausdauertraining. Gestern ein dezenter 6stünder mit 2600 Höhenmeter (Creux de Coeur und Col du Lein) und heute nur etwas mehr als 4h und 1800 Höhenmeter (Col des Planches hin und zurück und Col du Lein...). Eine sehr schöne Gegend hier und auf diesen Pässen ist sehr wenig Verkehr (aber auch abenteuerlich da am Creux de Coeur ganz oben 5 Kilometer Schotter sind und nach Riddes war es eine brutale Abfahrt auf der "Straße" wenn man das so nennen kann ...)



2019-06-16

UCI Paracycling EuropaCup Langnau (CH) Crash im Zeitfahren trotzdem noch Platz3 Platz 2 im Straßenrennen Das Zeitfahren fand auf der gleichen Strecke wie die erste Etappe zum „Tour de Swiss“ Auftakt statt. Am Vortag fuhr ich die Strecke ab und wusste dass ich bei der Wende, an den ersten beiden Kurven, aufpassen muss. Das habe ich auch wie geplant umgesetzt, doch überraschender Weise war das geplante Durchrollen in der dritten Kurve zu schnell und ich konnte einen Sturz in die Absperrung nicht mehr verhindern, am Vortag hatte ich hier überhaupt keine Probleme. Zuerst erschreckte ich mich, da ich sofort Blut an der linken Schulter sah. Ich suchte meine „Sachen“ zusammen und bin mal losgefahren und da ich mich dabei nicht sehr schlecht fühlte, fuhr ich das Rennen zu Ende, auch wenn nicht mehr bei ganz 100%. Es war schade denn die erste Hälfte lief sehr gut und ich hatte das Ziel über die 14min eine persönliche Bestleistung aufzustellen. Ich fand mich im Ergebnis sogar noch auf Platz 3 ( 2sec hinter Christian Giera (POL) und 24sec hinter Rafal Wilk (POL) ), was aber sehr nebensächlich war. Ohne den Sturz der Gesamt mindestens 40sec gekostet hat und einer besseren zweiten Hälfte, wäre ich sicher weiter vorne gewesen. Im Endeffekt habe ich nun einige Schürfwunden und eine Fleischwunde an der linken Schulter die 3 „Butterfly Pflaster“ benötigte. Es ärgert mich brutal da es ein total unwichtiges Rennen ist und ich vorher noch sagte, dass ich nichts riskieren werde. So richtig vorwerfen kann ich mir aber auch nichts, es ist einfach blöd gelaufen. Zum Glück keine größere Verletzung! Das Straßenrennen war sehr technisch, und wurde als Kriterium auf einem 1,9Km Rundkurs ausgetragen. In vier 180° Kehren und einem kurzen steilen Hügel ging es über 1h und eine Runde. In Runde 5 konnte ich mich zusammen mit Mathieu Bosredon (FRA) und Rafal Wilk (POL) absetzen. Bis Minute 55 waren wir dann zusammen, ich habe immer wieder attackiert und die Belastung hoch zu halten und 5min vor Ende konnte ich mich etwas lösen. Da Rafal Wilk in den Kurven einfach schneller ist konnte er wieder zu mir aufschließen und in den letzten drei Runden hat er mir in den Kurven immer wieder 5Meter abgenommen. Der Sturz gestern war mir genug, weswegen ich achtsam blieb und so kam ich 2sec hinter ihm ins Ziel. Vom Ergebnis war dieses Wochenende ja auch vollkommen OK, aber den Sturz hätte ich mir natürlich gerne erspart. Nun bin ich schon in der Nähe von Verbier (CH) wo ich ab Morgen die Alpen eine Woche unsicher mache und danach geht es noch in die Pyrenäen. Am 06.07. nutze ich den Rückweg, um einen weiteren Europacup in Elzach (GER) zu fahren. #sporthilfe #heeressportzentrum



2019-06-10

Wir (Oliver Dreier [Laufen], Corina Dreier [Schwimmen], und ich [Radfahren] haben die Farben der Sporthilfe beim Neufeld Triathlon hoch gehalten. Die Mixed-Staffel konnten wir für die Sporthilfe verbuchen. Es war ein tolles, lässiges Event und ein gutes Training. Die letzten 5% habe ich aber stecken lassen, die letzten Wochen war hart genug. Danke an das Team von P3-Triathlon rund um Robert Pscheidl für diese tolle Veranstaltung und die Unterstützung der Sporthilfe. #sporthilfe #heeressportzentrum



2019-06-02

UCI Paracyclingtour 2019 EuropaCup (Oberösterreich) 2mal Platz1 und 2mal Platz2 somit auch Gesamtsieger und zwischendurch beim „Glöcknerkönig“ erster am Gipfel! Obwohl ich nach 3 Tagen Pause nach dem Weltcup in Ostende wieder umfangreich und hart trainiert habe, konnte ich aus dem Training heraus super Leistungen abrufen. * Etappe1 (30.05-2019) - Straßenrennen in Gallspach: Auf der sehr anspruchsvollen Strecke versuchte ich mich sofort am ersten steilen und langen Anstieg abzusetzen. Konnte auch wirklich eine Lücke auf Rafal Wilk (POL) herausfahren und mit der Attacke bereits das restliche Feld distanzieren. Im weiteren Streckenverlauf schloss Wilk die Lücke aber wieder, ich bin bergab alles andere als ein Kind von Traurigkeit, aber Rafal Will ist in den Abfahrten als Ex-Speedway WM Profi und mit einem tieferen Schwerpunkt an seinem Handbike, unschlagbar schnell. Auch in der Folge versuchte ich mich abzusetzen und das Rennen hart zu machen, konnte mich aber nicht entscheidend Absetzen. So ging es in den Zielsprint. Absichtlich fuhr ich diesen von vorne da 200Meter vor den Ziel noch eine Kurvenkombination war und konnte mit dem letzten Antritt auch eindeutig die erste Position behaupten. Etappe2 (31.05-2019) – Sprint-Bergrennen in Haag am Hausruck: Rafal Wilk (POL), Felix Frohofer (SUI) und ich konnte uns an der erste Steigung absetzen. Beim dritten Anstieg musste dann auch Felix Frohofer abreißen lassen. Rafal Wilk blieb hartnäckig an mir dran und hat mich in der letzten langen Abfahrt etwas distanziert. Der Zielstrich ging zwar wieder etwas bergauf aber ich konnte den Rückstand nicht mehr ganz schließen und so gewann er einige Meter vor mir. Unser für das Zeitfahren endwickelte, und von Ludwig Hackinger gebaute Handbike, hat bergab einen Nachteil, da es einen höheren Schwerpunkt hat. Man kann eben nicht im allen Bereichen technisch an der Spitze sein. Auf die Leistung bezogen war ein super Rennen von mir und gegen den „Downhill King“ hatte ich heute kein „Leiberl“. Etappe3 (01.06.2019) – Einzelzeitfahren in Bad Hall: Das Zeitfahren wurde leider von 16 KM und 216 Höhenmeter auf 6,1KM und 96 HM verkürzt, da der UCI Delegierte den anderen Strecken Teil als zu gefährlich ansah, die Streckenführung war auch „mutig“ gewählt. Als Zeitfahrer habe ich mich auf ca. 30min am Limit gefreut und nicht 10min All-Out. Etwas genervt zog ich die 6,1Km aber voll durch und konnte auf der kurzen Fahrzeit trotzdem 30sec auf Rafal Wilk herausfahren. Dritter wurde wie schon die Tage zuvor Felix Frohofer (SUI). Glocknerkönig Light – als „kleines“ Zwischen-Rennen: Rafal Wilk (POL) war von meinem Vorschlag Sonntag-Früh in Ferleiten zum Glöcknerkönig zu starten sofort begeistert. Ein großer DANK an die Veranstalter des Glocknerkönigs, die uns noch einen Start ermöglichten. Deswegen ging es Sonntag´s um 03:30 auf nach Bruck an der Glocknerstraße. Um 07:40 war dann der Start ab Ferleiten. Von Beginn an haben wir uns ein Duell an der Dauerleistungsgrenze geliefert. Ich war etwas überrascht als nach 3 Kilometer eine Lücke aufgegangen ist und diese immer größer wurde. Da ich mich gut fühlte zog ich voll durch, teilweise auch über der Dauerleistungsgrenze. Dadurch wurden die letzten 3 Kilometer auch noch richtig hart. Ich musste ein klein wenig rausnehmen aber es war noch immer am absoluten Limit. So kam ich nach 1h23min als erster Handbiker am Glockner an. Rafal Wilk konnte ich satte 5 Minuten abnehmen. Es war wirklich eine sehr gut Leistung, nach 3 harten Renntagen vorab. Danach sofort wieder ins Auto, um den Start in Schwanenstadt (13:00) nicht zu versäumen. Etappe4 (02.06.2019) – Straßenrennen in Schwanenstadt: Nach dem „Aufwärmen“ am Glockner waren wir ganz glücklich, dass nur 3 Runden auf dem Programm standen. In der ersten Runde waren wir noch in einer 7Mann Spitze unterwegs und Rafal Wilk und ich haben etwas abgewartet. Mitte der zweiten Runde attackierte ich dann aber doch, zuerst waren wir noch zu dritt, am Ende der Runde noch zu zweit. Ich attackierte dann zwar noch, war aber auch nicht mehr sehr motiviert, da ich wusste, dass wenn ich mit Rafal Wilk ins Ziel komme, mir der Gesamtsieg sicher ist. Deswegen ließ ich in der letzten Kurvenpassage vor dem Ziel auch etwas Nachsicht walten und zog etwas zurück, um nicht einen Crash zu riskieren. Der Weg zum Ziel war dann zu kurz um noch an Rafal Wilk vorbei zukommen. Er hat 2mal gewonnen ich habe 2mal gewonnen, im Endeffekt hat der Vorsprung im Zeitfahren den Ausschlag gegeben. Und für mich der wichtigste „Titel“ war, der „erster am Glockner“! Nach diesem umfangreichen Block mit Rennen werde ich jetzt wirklich eine Woche rausnehmen. Nächsten Sonntag werde ich in einer Sporthilfe-Staffel beim traditionsreichen Neufeld Triathlon starten. Da ich danach zu einem Trainingslager in die Pyrenäen aufbreche, nehme ich auf dem Weg dorthin noch die UCI Europacup-Rennen in der Schweiz mit.



2019-05-18

UCI Paracycling WorldCup Ostende (BEL) Ich bin im Flow - Platz 3 im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen Obwohl es in Ostende komplett flach ist, konnte ich zwei Mal das Podium erreichen. Das Zeitfahren wurde von 3 auf 2 Runden verkürzt, für mich gilt normal je länger desto besser. So war es gefragt, härter zu starten und dann die Leistung gut durchzuziehen, was mir auch sehr gut gelang. Der sehr starke Wind machte das Rennen für alle wirklich anspruchsvoll. Gewonnen hat, wer auch sonst, Jetze Plat (NED) mit 23sec Vorsprung auf Tom Davis (USA). Ich hatte als Dritter 45sec Rückstand und auf Platz4 war ein Zeitsprung von einer weiteren Minute. Letztes Jahr hatte ich hier auf der gleichen Strecke 1min33sec Rückstand, das war heuer doch um einiges besser. Auch weil meine durchschnittlichen Leistungswerte um 9 Watt höher waren. Gegen die schwereren Jungs wäre ich hier auch mit einem Top 6 Platz zufrieden gewesen. Beim Straßenrennen waren die ersten beiden Runden wie immer sehr hektisch. Ich habe mich fast immer unter den Top 3 aufgehalten, um dem Chaos etwas entgehen zu können. Nach 3 Runden befand ich mich dann in einer 8er Spitzengruppe, welche sich in den folgenden 3 Runden auf eine vierer Spitze reduzierte. Die Attacken von Jetze Plat (NED) waren brutal und wir kämpften alle drei um an ihm dran bleiben zu können. Ende der vorletzten Runde konnte er sich etwas absetzen und das Duell schien nur mehr um Platz 2 zu gehen. Mitte der letzten Runde setzte ich eine Attacke und fand mich mit 20 Meter Vorsprung auf Tom Davis (USA) wieder. Das sehr erfreuliche war, dass sich Mathieu Bosredon (FRA) nicht mehr an seinem Hinterrad befand. Ich versuchte alles um den Abstand zu halten, aber Tom Davis (USA) konnte aufschließen. Nach der letzten Kurve konnten wir auch noch auf Jetze Plat aufschließen, wahrscheinlich hat er etwas rausgenommen. Als ich einen frühen Sprint anziehen wollte, ich sah darin eine kleine Chance, hat Jetze Plat (NED) vorne bereits mit seinem Sprint begonnen. Damit war alles entschieden: ich kam zwar noch ans Hinterrad von Tom Davis, aber hatte keine Chance zu überholen, deswegen konnte ich die Zieldurchfahrt mit winkenden Händen genießen. Ich bin zurzeit „am Podium festgewachsen“ und von mir aus kann es so bleiben. Der nächste Renntermin, in 11 Tagen, ist die ParacyclingTour in Oberösterreich. Dort gibt es 4 Renntage, da es nur ein Europacuprennen ist wird aber nicht die gesamte Weltelite anwesend sein, ich werde es als hartes Training nutzen. #heeressportzentrum #sporthilfeAT



2019-05-11

UCI Paracycling WorldCup Corridonia 2019 Platz 2 im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen Nun konnte ich endgültig mein super Leistungslevel unter Beweis stellen. Beim Einzelzeitfahren am Donnerstag konnte ich mich auf der sehr anspruchsvollen Strecke (mit 27Km und 455Höhenmeter wirklich Weltcup würdig) voll ausbelasten und eines meiner Besten Karriere-Zeitfahren abliefern. Mit 51min17sec war ich nur 1min10sec hinter dem Handbike-Dominator Jetze Plat (NED). Er ist seit 3 Jahren im Weltcup ungeschlagen und ist einfach „die nächste Generation“ und „ein im positiven Sinne genetisches Monster“. Ich drücke zwar bei weitem nicht seine Wattwerte aber durch mein sehr gutes Leistung / Gewicht Verhältnis konnte ich auf diesem Kurs annähernd mithalten. Auf Platz 3 folgte Rafal Wilk (POL), welcher wie ich ein sehr leichter Athlet ist. In den letzten Jahren hatte ich meisten bergauf das nachsehen gegenüber ihm, aber dieses Mal konnte ich ihn mit 2min distanzieren. Das restliche Feld folgte mit deutlichem Abstand. Das samstägige Straßenrennen über 5Runden, es wurde leider von geplanten 7 Runden verkürzt, hatte noch immer 752Höhenmeter. Um die gefährliche Abfahrt etwas zu entschärfen sind wir nach der Startfreigabe den ersten Sprint gefahren, um nicht in einer zu großen Gruppe in die Abfahrt zu kommen. Es ist auch gut gelungen und so waren wir in der ersten Runde noch zu 5 und ab der Mitte der 2. Runde drei Athleten. In Runde 3 habe ich zweimal attackiert. Die erste Attacke hatte das Ergebnis, dass wir nur mehr ein Spitzenduo waren, in der langen Steigung versuchte ich dann auch mein Glück gegenüber Jetze Plat (NED). Am Ende der Steigung war er auch 5-6 Meter hinter mir, was aber viel zu wenig war, die konnte er als es flacher war mit „2“ Kurbelumdrehungen holen. In Runde 4 hat er mir dann bei einem kurzen giftigen Anstieg den Zahn gezogen. Am Ende der langen Steigung hatte ich 20sec Rückstand und habe „es“ eingesehen. Die letzte Runde bin ich kontrolliert zu Ende gefahren. Wenigstens hatte Jetze Plat etwas Angst und hat voll durchgezogen, womit er im Ziel 2min Vorsprung vorweisen konnte. Trotzdem ist es ein absolut perfektes Ergebnis für mich. Auf Platz 3 folgte der Australier Allen Grant. Mit zwei zweiten Plätzen konnte ich das Maximum erreichen und es war sogar besser als ich es mir erhofft habe. Da es eine sehr ähnliche Strecke wie in Tokio2020 ist, bringt es auch sehr viel Zuversicht und Motivation. In 5 Tagen startet in Ostende (BEL), bescheidene 1700Km mit dem Auto, der nächste Weltcup. Da die Strandregion dort total flach ist, wird es um einiges schwerer werden Top-Ergebnisse einzufahren. Aber ich bin im Flow … Und mehr als Mein Bestes geht nicht! #sporthilfe #heeressportzentrum



2019-04-28

UCI Paracycling EC Verolanuova 2019 Sieg im Einzelzeitfahren und Straßenrennen Beim EZF am Samstag konnte ich meine aktuelle Topform voll ausspielen und wieder, trotz sehr ruppiger Straße und einigen Kurven, einen beachtlichen Schnitt von 43km/h erreichen. Mit 18min12sec für die 13,2Km war ich auch deutlich vor dem Rest des Starterfeldes. Die Kurven bin ich bewusst etwas dosiert angefahren, letztes Jahr hatte ich hier einen brutalen Abflug beim dem mit Glück nichts passiert ist und das wollte ich mir heuer ersparen. Der Rest war aber wirklich gut und druckvoll. Mein Nationalteamkollege Alexander Gritsch wurde vor Mathieu Bosredon (FRA) Zweiter. Im sonntägigen Straßenrennen (54Km Stadtkurs – lässiger Kurs mit coolen Kurvenkombinationen) fuhr ich zuerst in einer 6er Spitzengruppe, die sich auf eine 3er Spitzgruppe reduzierte. Ich hatte, ohne überheblich wirken zu wollen, immer die Kontrolle und sah, dass ich mich mit einigen harten Attacken absetzen kann. Nach der Hälfte des Rennens war es dann so weit und ich konnte wirklich „auschecken“ und bin das Rennen dann kontrolliert zu Ende gefahren. Auch am Ende des Rennen hatte ich noch immer sehr guten Druck an der Kurbeln, für die Weltcup´s benötige ich es auch, denn dort geht es nach 1,5h erst richtig zur Sache. Wie im Zeitfahren waren wieder Mathieu Bosredon (FRA) und Alexander Gritsch (AUT) mit mir am Podest, dieses Mal war mein Teamkollege aber leider am unteren Rand des Podiums. Somit konnte ich wie letztes Jahr die Saison mit 5 Rennsiegen beginnen. Persönlich befriedigt mich vor allem, dass ich 2-3% Leistung zulegen konnte und zurzeit konstant abrufen kann. In 11 Tagen findet, im italienischen Corridonia, das erste Rennen des Paracyclingweltcup 2019 statt. Dort treffe ich in dieser Saison erstmals auf die gesamte Weltelite. Ich bin sehr zuversichtlich und freue mich sehr darauf. #sporthilfe #heeressportzentrum



2019-04-14

18.Linz Halb-Marathon Sieg nach früher Attacke Anders als letztes Jahr war es heuer doch sehr frisch. Bei 4°C hatte ich 4 Schichten Kleidung an. Lieber schwitzen was frieren! Mein Ziel im Rennen war, sehr hart zu starten, um einen falschen Zeitfahrstart zu simulieren, bei dem man eigentlich verhalten starten sollte und dann zu sehen wie es mir im Rennen geht. Es gelang mir auch, dass ich mich bei den ersten, sehr harten, 3 Minuten vom Feld lösen konnte und so kämpfte ich dann gegen mich selbst. Der erste Laktatschub war doch gewaltig und ich hab 5 Kilometer gebraucht um in einen Rhythmus zu kommen. Danach war die Leistung ganz gut auch wenn ich ein sehr hartes Training vom Freitag noch etwas gespürt habe. Mit 30min24sec war es zwar 30sec langsamer als letztes Jahr, da hatte es aber auch 12°C mehr. Und da habe ich in den Kurven auch etwas mehr riskiert. Flo Brungraber folgte mit 32min40sec und Walter Ablinger komplimentierte da Podium mit 33min24sec. In zwei Wochen findet das nächste Europacuprennen in Brescia (ITA) statt.



2019-04-12

Auch wenn ich sicher kein Sprinter mehr werde, verscuhe ich mich über den Winter auch etwas im Krafttraining. Bankdrücken (frei) maximal 82,5kg (bei 57kg Kg) - Bankziehen (frei) maximal 84kg (bei 57kg Kg). Als Leistungsüberprüfung wird am http://www.nlzsteiermark.at die Bewegungsgeschwindigkeit der Hantelstange erfasst und daraus ergibt sich eine Wattleistung. In den letzten Jahren habe ich mal etwas mehr mal etwas weniger in das Krafttraining investiert. Der Unterschied über die Jahre ist, dass ich im Vergleich zu zB.:2012 die gleiche Maximalkraft mit 5-6kg weniger Körpergewicht erreiche und ähnlich gut beschleunigen kann. Um mich hier weiter zu steigern müsste ich doch viel mehr Zeit investieren und da bringt mir Training im Handbike einfach mehr.



2019-04-07

Wettkampfsaisonstart beim UCI Europacup in Massa-Carrara ITA Auftakt nach Maß mit Siegen im Straßenrennen und Einzelzeitfahren, und vor allem mit besseren Leistungswerten als 2018. Der sehr gute Trainingswinter und die aktuellen Leistungswerte stimmten mich sehr zuversichtlich und ich konnte die Leitung sehr gut abrufen. Am Samstag stand, bei bestem Wetter, in Massa-Carrara das Straßenrennen auf dem Programm. Gleich vorweg genommen das Starterfeld war mit 32Startern zwar ordentlich aber von den absoluten 5-6Topleuten der Weltspitze war, wie letztes Jahr, ich der einzige am Start. Aber immerhin war mit Kim Klüver Christiansen (DEN) und Joseph Fritsch (FRA) mehr Konkurrenz am Start. In der ersten Runde konnten wir uns bereits als 8 Mann Gruppe vom Feld lösen. Etwas überraschend konnte ich mich, auch wie letztes Jahr, in Runde 2 lösen und so wurde der Rest des Rennens wieder ein Einzelzeitfahren. Gut war auch, dass ich im Ziel 2min schneller war als letztes Jahr (knapp 42km/h Schnitt) Schlussendlich kam ich mit großem Abstand als erster ins Ziel. 2. wurde der Franzose Joseph Fritsch und 3. Kim Klüvers Christiansen. Sonntag war dann wieder TT-Time. Es war leicht regnerisch, was bei dem technisch anspruchslosen Kurs aber kein Problem war. Ich fand einen sehr guten Rhythmus und zog meine Leistung von Start bis zum Ziel durch. Mit über 43km/h im Schnitt auf 21Kilometer war ich genau 1km/h schneller als letztes Jahr und hatte genau 10Watt mehr Leistung im Durchschnitt. In 29min15sec gewann ich abermals überlegen. Gefolgt von Giovanni Achenza (ITA) und Kim Klüver Christiansen (DEN). Es war ein gelungener Einstieg in die Wettkampfsaison, vor allem die höhere Leistung stimmt mich sehr zuversichtlich. Nächstes Wochenende werde ich wahrscheinlich, mache ich etwas vom Wetter abhängig, aus dem Training heraus den Linz-Halb-Marathon bestreiten und zwei Wochen darauf geht es zu einem weiteren UCI Europacuprennen in Verolunova ITA. Die ersten großen Rennen stehen vom. 07.-10.Mai mit dem UCI Weltcup im italienischen Corridonia auf dem Programm. Heißt im nächsten Monat ist „bella Italia“ Zeit.



2019-04-02

Wintertraining: Bevor es am Wochenende in Massa (ITA) zum ersten Rennen geht, eine kleine Formübersicht. Es ist echt sehr gut gelaufen über den Winter, ich war nie Krank und konnte alles trainieren wie gewünscht. Habe einiges probiert. Zwischendurch 1 Monat im Höhenzelt geschlafen - großer Aufwand - keinerlei Erfolg (zumindest bei mir - weder eine Blutveränderung, noch Leistungsverbesserung bei den Tests - war mit Eisen gut versorgt und habe auch sonst alles richtig gemacht...) Einen größeren Hammer wie diesen Winter kann ich nicht mehr auspacken - bin in FTP-Blöcken und vor allem VO2-Max Blöcken wirklich "tief" gegangen - härteres Training bzw. in kürzerer Zeit kann und würde ich nicht mehr verkraften. Ich habe keine Problem damit meine Leistungsdaten zu veröffentlichen, ich kann nur mein Bestes geben, wenn andere Athleten besser sind is es vollkommen in Ordnung. Im Anhang die Übersicht über 4 Tests im Winter (3min Stufentest von 100-190Watt, 10Watt Steigerung und im Anschluss eine VO2-Max Rampe alle 15sec 5Watt Steigerung) Meine 1min Maxleistung ist bei 320Watt bei 57kg Körpergewicht. Da stehe ich auch an. Alle Test und Werte sind auf einem geichten Cyclus2 gefahren (ich hatte schon Leistungsmesser von anderen Athleten auf dem Ergometer die bis zu 20Watt falsch waren) Wie man sieht war ich Ende November schon recht gut in Form bzw. bin ich nach einem Monat Training nach der Saisonpause, wieder schnell in Form. Da ich es jetzt schon 15Jahre mache, sind danach die Sprünge marginal. Die Laktatbildungsrate hat sich schon verbessert, aber im oberen Bereich reden wir von einer Verbesserung von 2%. Die letzten beiden Tests waren praktisch gleich, der kleine Unterschied in der VO2max ist, da es die gleichen Wattwerte bei etwas niedriger HF waren, zu vernachlässigen. Jedenfalls bin ich mit dem Formaufbau sehr zufrieden und freue mich jetzt auf die Rennen und eine lässige Saison! #sporthilfeAT winter training: i had a very good winter and trained as hard as possible ... (FTP block training, VO2-max Block training, 1 month in the altitude tent - (with no effect, not at the performance tests and not blood count - i my case - and i had enough iron and made everything else right - was just another try after trainings camp in Livigno, ..) But in the end, after 15 years, there is no really big improvement, but i am in good shape ... That´s what i can do, if a other athlete is better it is absolute OK. And that´s the reason that i have no problem to show my performance tests. (everything with 57kg) So i am looking forward to the first race and have FUN in a good season.



2019-04-02

Na schau, wenn einige Athleten "Öffentlichkeitsarbeit" betreiben, lässt sich die NADA auch wieder mal blicken .... Letztes Jahr hatte ich genau einen Test beim Weltcup in Kanada ...



2019-01-18

Trainingseinblick, Betreuerteam 2019, News, … Ich habe mich seit Saisonabschluss eher still verhalten, da nach einer Pause die eher, für Außenstehende, unspektakuläre Haupttrainingszeit ging. Jetzt ist es Zeit für ein kleines Zwischenlebenszeichen. Ich bin schon seit 02.November in der Saison 2019 und habe einige neue Reize ausprobiert, einige mit gutem Erfolg einige mit etwas weniger. Das Training lief aber wirklich gut und ich hatte keine größeren Rückschläge zu Verbuchen. Auch die linke Schulter scheint gut regeneriert und macht keinerlei Probleme. Das Training steuere ich wie schon in den letzten Jahren zusammen mit Christoph Etzlstorfer. Mittels Leistungstest am „SpowiMed“ der SportUnion in Graz, kontrolliere ich ob die Reize den gewünschten Fortschritt bringen. Für die Krafttrainingssteuerung verlasse ich mich, wie schon einmal vor einigen Jahren, auf die Expertise von Ernst Köppel und Christoph Peischler vom NLZ Steiermark. Die Erfolgsüberprüfung erfolgt immer mittels eines Kraftleistungstests am BORG Monsbergergasse in Graz. Auf der „Körperpflegeseite“ verlasse ich mich wie schon in den letzten Jahren auf die Hände vom Massagestützpunkt von Ernst Fink und seinem Team. Mit diesem Team werde ich Versuchen das Eine oder Andere „neue“ Prozent zu finden. Natürlich mache ich den Sport doch schon viele Jahre, da ist die Suche nicht gerade leicht und kann auch negative Folgen haben. Zurzeit läuft es sehr gut und ich bin sehr zuversichtlich für die Wettkampfsaison 2019. Jetzt befinde ich mich gerade im Trainingslager auf Fuerteventura, wo ich bei, bis jetzt, sehr guten Bedingungen viele Trainingskilometer sammle. Auf der Sponsorenseite habe ich mit der Firma „ForeverLivingProducts“ zwar leider einen Abgang zu verbuchen, da sie leider ihr ganzes internationales Sportsponsoring eingestellt hat. Aber ich mich möchte mich Abschließend noch auch öffentlich herzlich für jahrelange Zusammenarbeit bedanken. Da ich zum Glück noch andere langjährige Zusammenarbeiten bzw. Sponsoren habe und natürlich auch durch die Heeressport Zugehörigkeit und die Unterstützung der Sporthilfe gut unterstützt bin, steht meinen geplanten Weg zu den Paralympics in Tokio 2020 nichts im Wege. Die ersten Wettkämpfe werden erst mit Anfang April auf dem Plan stehen. Bist dort hin gilt der Fokus eben dem Formaufbau um bei den Paracycling Weltcups und der Paracycling WM um die vorderen Plätze mitreden z können. #sporthilfeAT



2018-10-07

Sieg Staatsmeisterschaften Straße, Saisonrückblick Zum Abschluss der Saison fanden die Staatsmeisterschaften im Straßenrennen in Klein-Engersdorf bei Korneuburg statt. Heuer wurden diese im Stile eines Kriteriums ausgetragen. Auf dem 1,6 Kilometer langen Rundkurs galt es 20Runden zu absolvieren. Die ersten 8 Runden fuhr ich noch gemeinsam mit Alexander Gritsch (T) und Walter Ablinger (OÖ). Dabei merkte ich aber schon, dass ich noch viele Reserven hatte, denn auch am Ende der Saison habe ich heuer noch eine sehr gute Form. Nach einer Attacke in Runde 9 konnte ich mich von den Beiden lösen und machte es dann trotzdem zu einem harten Rennen für mich und bin das Rennen praktisch voll durchgefahren. So konnte ich mit großem Vorsprung gewinnen. Das Jahr hat sehr gut mit 5Siegen auf Europacupebene und einem Weltcuppodest beim ersten Weltcup begonnen. Auch danach konnte ich im Training noch zulegen. Doch dann kam die Schulterluxation bei ITU Weltcup im London. Ich ging eigentlich davon aus, dass damit die Saison 2018 gelaufen wäre. Aber 2 Monate später, nach Heilungspause und Wiederaufbau, war ich wieder sehr gut in Form. Ein 4. Platz im WM-Straßenrennen und ein Weltcupsieg beim Straßenrennen in Kanada, waren unerwartete absolute Spitzenergebnisse. Dabei hatte ich in meiner Paradedisziplin dem Einzelzeitfahren sowohl bei der WM (Unfall wegen starkem Regen) und beim Weltcup in Kanada (technischer Defekt) großes Pech. Zum Abschluss, als kleine Draufgabe, noch die beiden Staatsmeistertitel. Nach der Verletzung hatte ich überhaupt nicht damit gerechnet und es war fast unglaublich für mich, dass ich so schnell und stark zurückkommen konnte. Die Schulterverletzung ist zurzeit auch wirklich zu 99% OK und macht keinerlei Probleme. Einziger Wehmutstropfen ist, dass ich heuer nun keine ITU-Punkte sammeln konnte und damit der Zug zum Paratriathlon in Tokio mehr oder weniger abgefahren ist. Die ITU interessiert es nicht wie gut man als Athlet ist, sondern man muss brav Punkte sammeln um bei größeren Rennen starten zu dürfen. Und da der Reiseaufwand und der Ablauf so kompliziert sind, habe ich auch keine Lust mich zum Start zu mehreren kleinen Rennen zwingen zu lassen. Denn auch wenn ich es nächstes Jahr auf mich nehmen würde, ist durch das nicht sportorientierte Punktesystem der Mögliche Start in Tokio 2020 nicht rein in meiner Hand. Deswegen habe ich entschlossen und akzeptiert, dass auch ich nicht auf jeder Hochzeit sein muss. Deswegen lieber in den nächsten beiden Jahren zu 100% Paracycling.



2018-09-09

Sieg Staatsmeisterschaften Einzelzeitfahren Bei den Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren konnte ich einen weiteren nationalen Titel einfahren. Dieses Jahr fanden diese in Schwarzenbach im Pielachtal statt. Bei 11Kilometer und 100Höhenmeter gab es, auf Grund der kurzen Fahrzeit, nicht viel Taktik. Sondern es galt einfach sehr hart zu starten und zu versuchen es bis zum Schluss durchzuhalten, was mir auch recht gut gelang. So siegte ich in 15min26sec, vor Florian Brungraber (OÖ) und Alexander Gritsch (T). Nach den zwei Wochen in den Rocky Mountains rund um Denver, in denen ich doch fast nur im zwar fordernden, aber für das Zeitfahren nicht unbedingt trainingstechnisch vernünftigen, Übergangsbereich unterwegs war, war ich mir meiner Sache nicht ganz sicher. Da ich erst am Montagabend zurückgekommen bin hatte ich diese Woche auch noch etwas Jetlag-Probleme, aber es hat die Leistung nicht beeinflusst und es war sogar die 4 beste Durchschnittsleistung dieses Jahr. Jetzt werde ich noch etwas weiter trainieren und ein paar Material und Einstellungen testen. Zum Saisonabschluss stehen am 06.10. noch die Straßenstaatsmeisterschaften auf dem Programm.



2018-09-05

what i do on a free day in USA ... Sorry aber jetzt wird es auch für mich mal Zeit für ein Angeber-Video. Lionel Sanders spielt an seinen freien Tagen a Golf, das ist was ich tue.



2018-09-02

Die letzten Tage waren anspruchsvoll, aber vor allem auch UNGLAUBLICH schön und beeindruckend! Morgen geht es back home!



2018-08-27

Trail Ridge Road - 2 sehr schöne und durch die länge der Auffahrten (geht auf 3750HM / und dem Wind), anspruchsvolle Tage



2018-08-25

Handcycle Colorado2018: Video1 - SquawPass, FlagstaffRoad, MountEvans - kleiner Einblick in die ersten 3 Pässe



2018-08-19

UCI Weltcup Baie-Comeau Kanada Weltcupsieg im Straßenrennen Begonnen hat es mit einem negativen „Lotto-Sechser“, beim Zeitfahren. Beim Team-Relay am Mittwoch, bei dem wir 4. geworden sind und beim Aufwärmen vor dem Zeitfahren funktionierte meine SRAM E-Tap einwandfrei. Doch als ich zum Start gerollt bin, ging das Schaltwerk einfach nicht mehr. Leider war es weder, Akku noch die Batterie in der Sendeeinheit oder das Koppeln, welche ich sowieso vorher getauscht hatte, sondern der Motor des Schaltwerks hat seinen Geist aufgegeben. Da es nur mehr 3min bis zum Start waren und ich kein 2. Schaltwerk bei der Hand hatte, warum auch?, war ich zum Zusehen verdammt. Sehr bitter, aber so läuft es eben manchmal, ich hätte sehr gerne mein Leistungspotenzial gezeigt. Beim Straßenrennen wurde ich von unvorhersehbaren Ereignissen verschont und konnte zeigen was ich drauf habe. Nach 2 Runden konnten Rafal Wilk (POL) und ich uns bei der endscheidenden Steigung vom Rest des Feldes absetzen und lieferten uns dann unseren sportlichen, respektvollen privaten Krieg. In der Verlängerung der Steigung konnte ich mich 2mal etwas behaupten, aber er fuhr die Lücken wieder zu. In den Kurven ist der Ex.-Speedwayprofi unglaublich schnell und ich musste teilweise sehr viel riskieren um an ihm dran zu bleiben. In der vorletzten Runde musste ich an der Steigung ein 10Meter Loch aufreißen lassen und benötigte im Flachen zwei Kilometer um es am „letzten Zacken“ wieder zu schließen. Bei der Einfahrt in letzte Steigung des Rennens dachte ich eher an dran bleiben, als an Attacke, konnte aber noch aus dem nirgendwo „etwas“ mobilisieren und sah, dass eine Loch zu ihm aufgeht. Oben hatte ich 10 Meter Vorsprung und da ich auch noch den Druck zum Verlängern hatte, war ich mir sicher, dass ich es nach Hause fahren kann. Ich stand schon öfter am Podium aber es war mein erster Weltcupsieg in einem Straßenrennen. Meine Stärke liegt ja sonst eher im Zeitfahren, wo ich meistens um Podium und Sieg mitreden kann. Auf einer derart anspruchsvollen Strecke konnte ich Rafal Wilk, auch abseits des Weltcups, noch nie schlagen. Es war ein SEHR hartes und lässiges Rennen und für mich ein perfekter Abschluss des heurigen Weltcups. Aus sportlicher Sicht, ich weiß jeder PR-Berater würde es nicht tun, muss ich erwähnen das der Dominator Jetze Plat (NED) diesen Weltcup ausgelassen hat, wahrscheinlich zu meinem Glück. Jetzt geht es für mich 2 Wochen nach Denver wo ich die Rocky Mountains-Pässe unsicher machen werde. (Mount Evans 4200HM / Pikes Peak 4200HM und einige andere über 3500HM) Danach stehen heuer eigentlich nur mehr die beiden Staatsmeisterschaften am Programm.



2018-08-06

Nach WM-Zeitfahren am Donnerstag - leider DNF wegen Sturtz WM-Straßenrennen am Samstag - Platz4 Sonntag - Anstieg nach Piancavallo und Teamrelay am Abend Zum Abschluss am Montag Monte Zoncolan von Ovaro



2018-08-04

Straßenrennen: Von Beginn an war das Tempo, trotz 35°C plus, brutal hoch. In Runde 2 von 5 habe ich den Anschluss an das Spitzenduo nur um 3 Meter verpasst. Wenn Jetze Plat dann vorne Druck macht und ich aus dem Windschatten bin, ist der Zug für mich abgefahren. Danach eine Runde zu zweit unterwegs und dann in einer 5er Gruppe. Bergauf konnte ich mich gemeinsam mit Vico Merklein (GER) immer geringfügig absetzen, aber die anderen 3 haben bergab immer wieder aufschließen können. An der letzten Steigung attackierten wir abermals, so dass nur mehr ein Athlet aufschließen konnte. So ging es dann zum Ziel, es ist mir nicht ganz gelungen als erster in die letzte Kurve zu kommen, dann hätte ich vielleicht eine Chance gehabt, aber so musste ich dem sehr guten Sprinter Vico Merklein (GER) den Vorzug geben. Sprinten ist nicht unbedingt meine Zuckerseite. Zu dem Zeitpunkt waren die beiden Spitzenreiter schon länger im Ziel, natürlich auch weil wir dann etwas taktierten. Gewonnen hat wieder Jetze Plat (NED) vor Rafal Wilk (POL). Mit dem 4. Platz bin ich aber sehr zufrieden, meine Stärke liegt ja eher im Zeitfahren. Somit konnte ich meine gute Form bestätigen und zeigen, dass ich am Donnerstag wirklich um Platz 2 oder 3 ernsthaft mitgeredet hätte. Mach meiner Verletzung (Schulterluxation, eine der schwersten Verletzungen für Rollstuhlsportler) ist es ja fast unglaublich hier so ein Ergebnis abliefern zu können und ich bin sehr glücklich hier sein zu können und meine Leistung zeigen zu dürfen. Hat alles im Leben seinen Sinn …Ich hoffe ich nehme aus der Erfahrung wieder etwas zusätzliche Demut und Dankbarkeit für „meine Lebensorgie“ mit.



2018-08-03

Maniago, das Wetter und ich ... Hatte gestern ein Dejavu, genau wie letztes Jahr hat es 6-7 Athleten vor mir ( es wurde in 1min Abständen gestartet) wie aus Kübeln zu schütten begonnen und im Startbereich flogen Zelte, Tische und ... herum. Ja - kam gut rein, obwohl ich auch bergauf nur wenig gesehen habe.Sehr viel Athleten hatten ernsthafte Probleme und so habe ich mich, nach etwas mehr als der Hälfte des Rennens, in einem Kreisverkehr auch "verabschiedet". Ich habe extrem runtergebremst und war wirklich langsam dran, aber hatte keine Chance und mich sofort gedreht. Von den 10 nachkommenden Athleten (1 in meiner Klasse H4 und die anderen in H3) sind nur 4 Athleten ohne Crash durch den Kreisverkehr gekommen. Es glich einem Schlachtfeld zwischendurch sind 6 Athleten und Handbikes, plus Teile, herumgelegen. Wie man am Foto erkennen kann, kam ich mit dem Laufrad nicht mehr voran und deswegen bin ich erst nach kalten, aber auch sehr spannenden 20 Minuten (war fast wie ein Actionfilm) mit dem Materialwagen zurückgefahren. Am Ende auch mein Fehler, Athleten sind vor und nach mir durchgekommen, wobei ich glaube, dass es mehr Zufall war, ob man durchkam oder nicht. Auf meine Leistungsfähigkeit gesehen war es natürlich Schade, war dort noch immer ca.30sec vor Jetze Plat, der 1 Minute nach mir gestartet ist und überlegen gewonnen hat. Um Platz 2-3 hätte ich sicher mitgeredet. Aber eben NICHT ... Körperlich ist mir zum Glück nichts passiert - also morgen Straßenrennen!



2018-07-15

Comeback zur UCI Paracycling WM (ab. 02.08.2018) Nach 2 Wochen Pause (nach meiner Schulterluxation beim ITU Weltcup in Dorney, London), konnte ich in den letzten 4 Wochen die Belastung rapid steigern und habe eigentlich sehr gut trainiert. Das wichtigste ist aber natürlich, dass ich seit 3 Wochen, beim Handbiken, praktisch problemlos bin und da auch die „med. Abteilung“ keinen Grund dagegen sieht, werde ich zur UCI Paracycling WM mein Comeback geben. Die Leistungswerte stimmen mich ganz zuversichtlich und es macht auf jeden Fall einen sportlichen Sinn. Nach so einer Verletzung habe ich ja überhaupt nichts zu verlieren, sondern kann nur gewinnen. Das Schwimmen habe ich aber noch komplett „auf das Eis“ gelegt (etwas vom Bewegungsumfang fehlt noch), Rennrollstuhlfahren geht zwar, hat aber zur Zeit keine Priorität. Diesen Donnerstag war ich zur Streckenbesichtigung in Maniago (ITA), wo die WM stattfindet. Es ist eine echte Abenteuer-Zeitfahrstrecke mit Pflastersteinen, engen Gassen, leichten bis mittelschweren Steigungen, flachen Passagen, … eigentlich alles vorhanden und ich finde die Strecke wirklich lässig. Als letzten Belastungstest, habe ich nach einem harten Training in Maniago, mir auf dem Rückweg, an zwei Tagen, noch am Nassfeld und der Nockalmstrasse 10h Training und 5000 Höhenmeter einverleibt. Es war wieder mal herrlich in den Bergen unterwegs zu sein und außer große Ermüdung gab es keine Probleme. Die nächsten 2 Wochen werde ich noch am Feinschlief arbeiten und dann in Maniago mein Bestes geben. Ich freu mich darauf und bin glücklich und dankbar wieder so schnell „da raus“ sein zu können.

Handbiken Nockalmstrasse



2018-05-30

ITU WC Dorney (GBR) Schulterluxation beim Start JA – hab ich mir etwas anders vorgestellt! Überfrom im Handbiken, und eine sehr gute Form im Rennrollstuhlfahren und im Schwimmen, doch diese sehr gute Karten konnte ich nicht ausspielen. Schon beim Ansehen der Karten war das Spiel beendet und meine Favoriten Rolle vorbei. Die Übermotivation beim Startschuss, hat dazu geführt, dass ich mir beim Abstoßen vom Startblock die linke Schulter nach vorne luxierte. Hätte ich mir NIE gedacht, dass so etwas möglich ist!! OK, ich hatte zwar vor 7 Jahren einen Monoski-Unfall wo ich mir diese Schulter luxierte, aber seit dem gar keine Probleme oder Anzeichen. Der Körper ging nach vorne und gleichzeitig kam der Abstoß mit der Hand, anscheinend waren die Kräfte einfach zu groß. Nach dem Start ging die rechte Hand nach vorne, Wasserfassen, nach hinten durchziehen, linke Hand kommt nicht, rechte Hand nach vorne, Wasserfassen, nach hinten durchziehen, linke Hand kommt nicht, Dann war mir klar dass etwas nicht stimmt und als ich unter Wasser beim Zusehen auch nicht den Arm nach vorne brachte, habe ich an dir Schulter gegriffen und kapiert, dass sie nicht dort ist wo sie sein sollte. Ich würde sagen, gekonnt selbst geschlagen! Zum Glück schaffte es ein Sani (Notarzt) nach 6-7min die Schulter wieder ein zu hebeln. DANKE! Es ist zwar ein zweischneidiges Schwert, ob man es sofort versucht oder zuerst MRT oder ... macht, aber da es nicht das erste Mal war, war es, glaube ich, richtig. Das Zusammenpacken und das Linksfahren mit 1 ¼ Händen in England waren auch noch etwas abenteuerlich. Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen wie schlimm es ist und was die Folgen sind. Das Punktesammeln für ITU EM und WM, ist jetzt mal auf unbestimmte Zeit verschoben. Ich werde es wirklich so gut als möglich ausheilen lassen und nichts überstürzen. Egal was ich heuer „versäumen“ werde. Ich liebe den Sport, aber ich habe nicht vor mich wegen irgendwelchen Ergebnissen unnötig zu schädigen. Shit happens!, also positiv bleiben und nach vorne schauen, darin bin ich ja ganz gut!



2018-05-13

UCI Paracyclingtour 2018 (Oberösterreich) Platz2, Platz2, Platz1 In den Tagen nach dem Weltcup ging es rein um die Erholung, ich hatte zwar noch einige Termine und die lange Rückfahrt, aber den andern ging es ja fast nicht anders. Etappe1 - Straßenrennen in Schwanenstadt Die 300Meter mit 18% waren jede Runde eine echte Herausforderung. Nach der ersten Runde waren wir zu viert, nach der zweiten zu zweit. Danach haben Rafal Wilk (Pol) und ich uns im Flachen abgewechselt und bei der Steigung uns gegenseitig das Leben „brutal“ gemacht. Ich bin sehr stolz, dass ich mit ihm mithalten konnte, er wiegt ja nochmal 5kg weniger als ich und das ist bei solchen Steigungen ein riesen Vorteil. In den letzten Jahren war bzw. wäre mir das nicht möglich gewesen, aber mit der heurigen Form konnte ich oben raus sogar attackieren. Entscheidend absetzen konnte ich mich aber auch nicht von ihm. In der Zielkurve, wollte ich schön „von hinten“ kommen, habe ich es dann etwa übertrieben und ein Abflug war die Folge. Zum Glück konnte und habe ich noch richtig reagiert und bin an einer Verkehrstafel vorbei, über die Gehstegkante, in eine Schaufensterfront und benutzte diese als Bande. So war nur der Fußbügel verbogen und ich bin mit 20sec Rückstand ins Ziel gerollt. Hätte auch anders aussehen könne, ist eben Radsport. Ich habe nur ein paar Abschürfungen davon getragen, ohne diese ist man ja fast kein Radsportler! ;-) Etappe2 – Straßenrennen Salzburgring: Rafal Wilk und ich haben mit Attacken und Konterattacken eine Endscheidung gesucht, uns so aber auch immer gegenseitig neutralisiert. So kam im Sog auch noch Felix Frohofer (SUI) mit uns mit. Im Sprint hatte ich dann zu wenig Körner übrig und Rafal Wilk gewann diesen vor mir. Etappe3 – Einzelzeitfahren Attnang-Puchheim: Ich war in der Früh zwar schon etwas müde, habe aber eine sehr gute Leistung abrufen können. Ein Vorsprung von 51sec auf Rafal Wilk überraschte mich dann doch ziemlich, er hatte sicher nicht den besten Tag. Die Strecke in Attnang-Puchheim ist super schnell, 2/3 geht es leicht bergab und der Rest leicht bergan. Die 12,3 Kilometer konnte ich mit einem Schnitt von 47Km/h absolvieren. Auch die Leistungsdaten waren sehr gut. Damit war es ein super Abschluss der Paracyclingtour. Nach 5 Rennwochenenden in 6Wochen, freue ich mich jetzt auf ein paar Tage „off“ und dann auf ein paar Grundlagentrainingstage. Viel Zeit fürs Training bleibt aber auch nicht, da ich am 28.Mai beim ITU Weltcup in Dorney (London) starten werde.



2018-05-05

Straßenrennen: What a race! Ich kam sehr gut vom Start weg und habe gleich Druck gemacht. Da niemand wirklich was für das Rennen getan hat bzw. tun wollte habe ich die Initiative übernommen und ohne Ende attackiert. In den ersten 5 Runden führte ich ca. 80% und so ist es mir wirklich gelungen mit Antritten das Feld zu zerreißen. Von 10 in Runde 3, auf, 8, auf 5, auf 4, auf 2. Dann ist Jetze Plat von hinten nach vorne gekommen, er hatte in Runde 1 einen Defekt und ist alleine durch das ganze Feld gefahren, unglaublich. In Runde 7 kam dann bei mir der Mann mit dem Hammer und ich habe die Kurbeln fast nicht mehr herumgebracht. Die beiden 4 und 5 platzierten Deutschen Athleten konnten mich so noch einen Kilometer vor dem Ziel einfangen und ich kam als 5er über die Ziellinie. Heil froh darüber diese überhaupt noch gesehen zu haben und nicht von weiteren 10 Athleten überholt geworden zu sein. Es war wirklich „mörder“ hart und so leer war ich schon lange nicht mehr! Wenn ich nicht so viel attackiere komme ich vielleicht mit 10Mann in den Sprint und werde, da ich kein Sprinter bin, 7,8 oder 9. Im Endeffekt würde ich sagen, habe ich alles richtig gemacht und konnte zeigen, dass ich sehr gut in Form bin und mich quälen kann. Gewonnen hat dann doch noch und wieder Jetze Plat, vor Tom Davis und Vico Merklein. Am Donnerstag geht es bei der Paracycling Tour in Oberösterreich weiter. Jetzt benötig ich mal 3 Tage Erholung!!!



2018-05-03

Platz3 beim EZF Weltcup in Ostende Hatte heute einen sehr guten, wenn auch nicht ausgezeichneten Tag. Aber auch mit einem ausgezeichneten Tag wäre ich nicht besser als 3. geworden. Jetze Plat (NED, er hat letztes Jahr alle Weltcup-Rennen gewonnen) hat mich auf der Strecke, wie ein Motorrad, überholt und ich dachte, naja vielleicht komme ich noch unter die Top 10. Aber ich war nicht so schlecht sondern er so unglaublich überlegen. Ich hatte 1min33sec Rückstand und Tom Davis (USA) war mit 49sec auf Platz 2. Ich war unter anderem 20sec schneller als Paralympics-Sieger Rafal Wilk und dahinter folgten viele andere Spitzenfahrer ... Damit konnte ich die sehr gute Form bestätigen und bin super zufrieden damit. Am Samstag folgt das Straßenrennen.



2018-04-22

UCI Europacup in Verolanuova ITA Siege im Einzelzeitfahren und Straßenrennen. Der größte Erfolg ist es aber, dass ich bei einem echten „BIG Crash“ am Freitag, praktisch unverletzt blieb. Am Freitag beim Aktivieren, zum Zeitfahren am Samstag, habe ich mich bei der Strecke vertan, obwohl ich die Strecke zuerst mit dem Auto abgefahren bin und in der Gegenrichtung locker aufwärmte. Jedenfalls war ich sehr geschockt als ich merkte, dass es doch schon die „scharfe Rechtskurve“ ist. Nach einem Bremsplatten, beim hektischen Bremsen, ging es für mich mit über 45km/h gerade aus in die Botanik. Ich habe nur um 1 Meter ein Betonrohr verfehlt und mich selbst praktisch fast gar nicht verletzt, was riesen Glück war. Bei so einem Sturz ist die Saison auch schnell vorbei. Das Handbike hat ein paar „Verletzungen“, aber auch die sind überschaubar. Hob anfoch a SAU ghobt! Darf und sollte eigentlich nicht passieren aber … Das Zeitfahre am Samstag war, wenn auch aus meiner Sicht ungeliebt kurz (9,6km), sehr gut. Ich bin auf Grund der Streckenlänge härter als normal gestartet und konnte es sehr gut durchziehen. Mit einem Schnitt von 42,7Km/h habe ich wieder überlegen gewonnen. Das Straßenrennen am Sonntag wurde gemeinsam mit den Klassen H5 und H3 (H5 15sec vor uns und H3 15sec nach uns) gestartet. Mit über 70Athleten auf einem 5,8km langem Rundkurs, Handbikes brauchen doch mehr Platz, war es zwar etwas hektisch, aber auch sehr cool. Gleich zu Beginn konnte ich mich mit einer 5 Mann Spitzengruppe absetzen. 1 ½ Runden später attackierte ich dann einmal und nur der niederländische H5 Fahrer Tim de Vries konnte die Lücke wieder schließen. Ich habe dann weiter brutal Druck gemacht und weitere 1 ½ Runden später war ich dann endgültig alleine an der Spitze. Meine Fahrweise änderte ich aber nicht, ich wollte ein hartes Training, und versuchte aus jeder Kurve raus zu beschleunigen als müsste ich mich von einer Gruppe absetzen. Es gelang mir auch sehr gut bis zum Schluss durchzuhalten und so bin ich mit 3min Vorsprung als erster über die Ziellinie. Sicher auch weil man hinten bemerkt hat, dass man mich nicht mehr holt und dann etwas abgestellt hat. Jetzt bin ich schon wirklich sehr gespannt auf den Weltcup in Ostende. Dort wird mal wirklich abgerechnet was meine gute Form wert ist. Ich bin mir sicher die anderen Top-Fahrer haben auch nicht geschlafen! Das einzig negative am Wochenende ist, dass ich erfahren habe, dass ich keinen Startplatz beim ITU Triathlon Weltcup in Yokohama (JAP) bekomme. Dem sportlich sinnlosen Punktesystem sein Dank. Auch wenn ich sicher zu den Top 5 Athleten der Welt gehört, ich sage ich bin der 2. Beste, interessiert es niemanden. Man muss so viel als möglich Starten und Punkte sammeln. Was soll ich machen, muss ich akzeptieren!



2018-04-20

Als Leistungssportler (Gladiator) muss man ja die "Sensationsgeilheit" etwas unterstützen. Hatte heute einen echten BIG Crash, beim Aktivieren zum morgigen Zeitfahren beim UCI EC in Verlounva. Hab mir die Strecke zwar mit dm Auto angesehen und zuerst auch in der Gegenrichtung aufgewärmt. Beim Intervall war ich mir dann sicher es geht erst später scharf rechts und mich mehr auf die Leistung als auf die Strecke konzentriert. Ging es aber schon dort! Als ich es mit über 45km/h gecheckt habe, habe ich natürlich erschreckt gebremst, was zu einem Reifenschaden führte. Dann war es mehr Passagier als "Reagierer". Zum Glück ging es gerade aus in einen "Wiesenweg" und nach einem Aufenthalt auf der Seite und einer Rolle, bin ich verkehrt im Graben liegen geblieben. Einen Meter früher und es hätte mich ein "Betonwasserrohr" erwartet, hatte also echt einiges Glück und fleißige Schutzengel. Da ist die Saison ganz schnell vorbei ... Außer kleinen Aua´s ist mir eigentlich nichts passiert und das Bike ist zwar etwas in Mitleidenschaft gezogen, könnte aber auch schlimmer sein. Fährt schon wieder und Kosmetik-Reparaturen werden später durchgeführt. Also mit dem Wochenende bin ich jetzt schon happy, egal ob es sportlich erfolgreich wird ...



2018-04-15

17.Linz Halb-Marathon Sieg in neuem österreichischen Rekord (29min52sec) Da wir in Österreich sehr wenig Handbikerennen haben, konnte ich mir den Linz Halb-Marathon nicht entgehen lassen, vor allem auch weil mit 14°C super Wetterbedingungen herrschten. Wie geplant habe ich zwar die Tage davor noch hart trainiert, war aber trotzdem sehr gut drauf. Am Start übertrieb ich es mit dem Startsprint fast etwas, da ich gleich nach 500Meter alleine an der Spitze war. Ich wollte aber kein reines Einzelzeitfahren machen, so habe ich kurz rausgenommen und als Walter Ablinger bei mir war, ging es voll weiter. Mein Ziel war es sehr druckvoll zu fahren und zwischendurch 4mal einen ca. 45 Sekunden langen Zwischensprint einzulegen, um das ganz noch etwas fordernder zu machen und als Trainingseffekt. Beim dritten Zwischensprint, bei Kilometer 9, konnte ich dann doch ein größeres Loch auf Walter aufreißen und entschloss mich dann durchzuziehen. Dann war es wieder ein druckvolles Einzelzeitfahren beim dem ich mir noch einen Zwischensprint gegönnte. Es war aber wirklich „all out“ und die Zwischensprints haben es noch mal richtig „angenehm“ gemacht. Unter 30min auf den Halb-Marathon ist bei der, vor allem auf der zweiten Hälfte, sehr verwinkelten Strecke in Linz eine echte Top-Leistung. Walter Ablinger kam in 31min26sec als zweiter ins Ziel und das Podium vervollständigte Florian Brungraber in 33min10sec. Ich brauche jetzt nicht anfangen tief zu stapeln, die Form ist sehr gut! Jedenfalls kann ich mir vom Training her nichts vorwerfen. Auch wenn nicht alles im Training so geklappt hat wie geplant und wie ich es mir vorgestellt habe, passt das Resultat erstmals sehr gut. Nächstes Wochenende geht es zum UCI Europacuprennen in Brescia ITA. Dort werde ich schon auf einige andere Top-Leute treffen. Die komplette Weltelite der Handbiker wird mir dann beim UCI Weltcup im belgischen Ostende, ab dem 03.Mai, endgültig zeigen, wie gut sie trainiert haben.



2018-04-08

Wettkampfsaisonstart beim UCI Europacup in Massa-Carrara ITA Auftakt nach Maß mit Siegen im Straßenrennen und Einzelzeitfahren. In den 2 Wochen vor Ostern war ich extrem gut drauf und habe die harten Trainingselemente an die Spitze getrieben, leider wollte ich dann wieder einmal zu viel und habe mich am Ende, wie man so schön sagt, „abgestochen“. Deswegen war ich über Ostern und die Tage danach angeschlagen und war mir nicht sicher ob ich den Rennsaisonstart vielleicht verschieben muss. Zuversichtlich bin ich am Donnerstag aber nach Masa aufgebrochen und am Freitag vor dem Rennen ist das Körpergefühl zum Glück wieder zurückgekommen. Am Samstag stand, bei bestem Wetter, in Massa-Carrara das Straßenrennen auf dem Programm. Gleich vorweggenommen das Starterfeld war mit 32Startern zwar ordentlich aber von den absoluten 5- 6Topleuten der Weltspitze war ich der einzige am Start. In der ersten Runde konnten wir uns bereits als 4 Mann Gruppe vom Feld lösen. Als in der zweiten Runde mein Nationalteamkollege Alex Gritsch auf eine Attacke eines Italieners nicht gleich reagiert hat, habe ich das von hinten gemacht und gleich eine Gegenattacke gesetzt. Diese konnte ich auch durchziehen und fortsetzen und so wurde der Rest des Rennens ein Einzelzeitfahren für mich, was ja meine Stärke ist. Da es hier ja vor allem um die erste Rennhärte ging, blieb ich trotzdem im „angenehmen“ Entwicklungs-Spitzenbereich und war mit der Performance sehr zufrieden. Schlussendlich kam ich mit großem Abstand als erster ins Ziel und mein Teamkollege folgte auf Platz2, der sich auch von den Verfolgern gelöst hat. Sonntag ging es dann in meiner Paradedisziplin zur Sache. Ich fand einen sehr guten Rhythmus und zog meine Leistung von Start bis Ziel durch. Über 42km/h im Schnitt auf 21Kilometer waren sehr ordentlich. Damit konnte ich mir in 29min35sec auch abermals überlegen den ersten Platz sichern. Gefolgt wieder von meinem Teamkollegen Alex Gritsch, ein starker Teamauftritt. Es war ein gelungener Einstieg in die Wettkampfsaison und das bei bestem Wetter, von mir aus kann es so weiter gehen. Nächstes Wochenende werde ich wahrscheinlich, mache ich etwas vom Wetter abhängig, aus dem Training heraus den Linz-Halb-Marathon bestreiten und die Woche darauf geht es zu einem weiteren UCI Europacuprennen in Brescia ITA. Das erste große Rennen steht am ab. 03.Mai mit dem UCI Weltcup im belgischen Ostende auf dem Programm.



2018-03-08

another day in paradise - "give me your love" (song) Als Handbiker sollte man auf Gran Canaria aber schon zB.: zu den 50 besten der Welt gehören und nicht all zu viel liegen um hier RICHTIG Spaß zu haben. SEHR viel Höhenmeter ... https://youtu.be/50Wp-MmL8qE

Tag beim Trainingslager auf GranCanaria 2018



2018-03-08

Lange nichts mehr von mir hören lassen. Mit dem Training bin ist seit Jänner sehr zufrieden. Natürlich will ich immer mehr und habe es auch hin und wieder übertrieben, aber im großem und ganzen passt es sehr gut. Habe mich entschieden noch eine Woche auf GranCanaria einzulegen. Ich kann die ganzen Beschreibungen der super Trainingstage schon nicht mehr lesen, wenn von den ganzen Heros, jeden Tag ein Ironman ähnliche Training gemacht wird. Also wollte ich einen Regenerations-Tag beschreiben. Doch heute hab ich mich wieder nahtlos in die Reihe der meistens übertrainierten Helden eingereiht. Ziel waren 5h Grundlage, da ich mich sehr gut gefühlt habe und die Herzfrequenz unten blieb, wurde es etwas härter. Und da ich mich etwas verschätzt habe auch etwas länger - 6h47min. Da ich in der letzten Stunde weder etwas zu essen noch zu trinken hatte, war es dann auch sicher etwas "too much". Ein Idioten-Abzeichen an mich!!



2018-01-28

Bin seit einer Woche wieder mal auf Lanzarote am "Kurbeln". Die erste Woche war Wetter mäßig wirklich sehr gut und habe einige lange Grundlagen-Touren abgespult. In der zweiten Woche werde ich jetzt auch etwas über halb des Grundlagenbereichs trainieren. War heuer einfach zu faul eine Kamera mit zu nehmen deswegen gibt es ein Video von 2016 ... https://www.youtube.com/watch?v=DyKMmUCXHsw

Solange ich ned stehen bleiben muss, bin ich gerne bereit euch was von der Insel zu zeigen.



2017-12-30

Der "SuperTrainingsRoom" oder " die Folterkammer" ist nun endlich fertig! Es ist wirklich so geworden wie wir uns das vorgestellt haben und gibt eine zusätzliche Motivation. Zur Zeit ist nur der "Zu Folternde" etwas angeschlagen. Nicht wirklich krank, aber auch nicht wirklich fit, leider dauert es so meistens am Längsten. Aber es ist eben kein Wunschkonzert und gehört auch dazu. In Geduld du dich üben musst junger "Padawan".

the perfect trainings room



2017-12-11

Da ich zu einem Vortrag in die Ramsau musste (Sportärzte Weiterbildung der Ärztekammer), konnte ich Samstag und Sonntag Vormittag zum Schifahren nutzen. Bei super Bedingungen und schon einer beeindruckenden Winterlandschaft. Hat auch wieder echt super funktioniert und hatte einen sehr guten Zug. Und vor allem alles verletzungsfrei ... Witziger weise habe ich letztes Jahr zum genau gleichen Zeitpunkt einen Vortrag (bei einer Physio Weiterbildung) in Kaprun gehalten und war davor und danach in Obertauern skiing. 2016/1017 sind es die einzigen Schneetage geblieben. Mal schaun ob ich 2017/2018 noch mal dazu komme ...



2017-11-06

Der letzte Tanz 2017 New York City Marathon 2017 – Platz 15 in 1h53min08sec Die Vorzeichen in der Rennwoche waren nicht die Besten, da ich mir beim Training eine Blasenentzündung zugezogen hatte. Das Blut im Urin hat mich nicht gerade beruhigt. Da ich aber kein Fieber bekam, wollte ich es trotzdem versuchen und der verordnete Nierentee (das Zeug hilft echt!?!) hat das Ruder herumgerissen. Zwar hatte ich in der letzten Woche nur einmal trainiert, aber in der letzten Woche gewinnt man eh nichts mehr. Ich hatte ein sehr kurzes Reisefenster gewählt. So ging Am Freitag, nach der „Sportler des Jahreswahl“ am Donnerstagabend (bei der ich unter den drei nominierten war) nach New York und Sonntags nach dem Rennen wieder zurück. Der Wettkampfmorgen war stark bewölkt und es war unsicher ob es ein Regen- oder Trockenrennen wird. Bei der Anfahrt, mit dem Bus, zum Start, habe ich die Schlaghandschuhe mit Schleifpapier beklebt, um das Schleifpapier kurz vor dem Start wieder runter zu reißen. Es war die richtige Entscheidung den es war zwar frisch und windig, aber es blieb trocken. Am Start ist mir die Spitzengruppe der Rennrollstuhlprofis, wie schon in Boston und Chicago, bereits nach einigen hundert Meter enteilt. So war es wieder ein Einzelzeitfahren für mich. Im Laufe des Rennens konnte ich aber 6 Athleten stellen und diese auch distanzieren. Die steilen Brücken sind wirklich sehr anspruchsvoll und New York gilt nicht um sonst als der härtester, der große Marathons im Rennrollstuhlzirkus. Es war eine Schinderei, aber auch ein sehr lässiger Abschluss auf eine sehr erfolgreiche Hollywood-Saison (Kurzstrecke, Langstrecke, Paracycling, Paratriathlon, Rennrollstuhlsport, …). Im Endeffekt bin ich wieder im Mittelfeld gelandet und belegt den 15. Platz. Der Sieg ging an den Schweizer Szenenkönig Marcel Hug. Das Projekt die großen Rennrollstuhlmarathons zu genießen, und sich dabei bis ans letzte zu quälen, ist damit fürs erste vorbei und es waren tolle sportliche Erlebnisse. Jetzt werde ich mir 2-3 Wochen Pause gönnen und dann „Reset“ und es beginnt mit dem Aufbau für 2018. 2018 werde ich mich auf den Paracycling-Weltcup (mit WM) und den Paratriathlon-Weltcup (mit WM) konzentrieren. Das ist mehr als genug … Was soll ich viel zu 2017 sagen, wer will kann ja alles nachverfolgen - http://www.tiggertom.at/news.php - es waren 36Rennen an 15 Rennwochenenden. Meine Highlights: 1.) IM Podersdorf 03.09.2017 – 7h48min Gesamtsieger 2.) UCI Weltcup Emmen 30.06.-02.07.2017 – Platz 2 Einzelzeitfahren / Platz 3 Strassenrennen 3.) Paratriathlon EM Kitzbühl – Platz 2 4.) IM Korea 10.09.2017 – 7h36min Gesamtsieger 5.) Heidelberg-Marathon Platz 2 (Handbike - einer der 3 Athleten die verantwortlich für den neuen Weltrekord sind – 57min39sec) 6.) UCI Weltcup Maniago 11.-.14.05.2017 – Platz 4 Einzelzeitfahren /Platz 10 Strassenrennen 7.) 10Tage 12Alpenpässe Doppelüberquerung – 25.000Höhenmeter, 51h 8.) Boston Marathon 17.04.2017 und Hamburg Marathon 23.04.2017 – 1h29min39sec (2.schnellste Zeit eines AT Athleten ever) Lissabon Halb Marathon in 49min08sec, Chichago Marathon in 1h41min NewYorkCity Marathon in 1h53min08sec



2017-10-08

Chicago Marathon 2017 - 1h41min32sec Beim Start sind mir die Profis einfach viel zu schnell. Ich konnte die Spitzengruppe nicht halten und war wieder einmal alleine auf weiter Flur unterwegs. Die ersten 20 Kilometer bin ich alleine unterwegs gewesen, was sehr viel Kraft gekostet hat. Zum Glück konnte ich dann zu zwei anderen Athleten aufschließen und wir haben uns in der Dreier-Gruppe abgewechselt. Da die anderen in den letzten 10 Kilometer immer wieder Attacken gestartet haben, bin ich mir aber nicht sicher ob es viel leichter war. Ich habe mich jedenfalls sehr gequält und mehr ging einfach nicht. Natürlich wäre ich gerne unter 1h40min geblieben, es war aber nicht drinnen. Und da ich mir nichts vorzuwerfen habe, bin ich damit ganz zufrieden. Der Abstand zum Sieger ist wieder zirka der gleiche wie beim Boston Marathon. Die leichten Anstiege auf der Strecke setzten mir ziemlich zu und die Straßenbeschaffenheit ist, nennen wir es mal, unterdurchschnittlich. Es waren wirklich allen Top 20 Rennrollstuhl-Athleten der Welt am Start. Und da ich 22. Geworden bin, waren auch alle vor mir. Aber hinter mir waren noch mal 30 Athleten, die sich alle nur auf das Rennrollstuhlfahren konzentrieren, was die Leistung wieder sehr herzeigbar macht. Das Ziel war ja die „Major Marathons“ zu genießen und es war wieder total cool einen dieser großen Marathons erleben zu dürfen. Die Anfeuerungen der hunderttausenden von Leuten sind einfach ein tolles Erlebnis und eine inspirierende Atmosphäre. Und ein Genuss Projekt steht heuer ja noch an der NewYorkCity Marathon am 05.11., wird sicher wieder ein Genuss. Auch wenn die Strecke dort noch um einiges härter ist.



2017-09-10

Runner, Runner – Gesamtsieg bei Ironman Süd-Korea in 8h36min Ich hätte mir NIE gedacht, dass es nur eine Woche nach der sehr harten Belastung in Podersdorf so gut geht. Zuerst mal muss ich erwähnen, dass die Location und die 3 Wettkampfstrecken hier in Korea wirklich sehr schön und würdig sind. Es macht richtig Spaß hier einen Wettkampf zu machen. Beim Schwimmen bin ich zirka 70% der Strecke alleine geschwommen und kam als 5!!! aus dem Wasser. Von den offiziellen 1h02min muss man noch 2min abziehen, denn bis die Helfer mich sahen und dann die lange Stiege rauf trugen verging einige Zeit. Beim Handbike hatte ich den Plan bergauf hart zu fahren und dafür bergab und im Flachen überlegt Tempo zu machen. Das ging auch wirklich sehr gut auf und hat dadurch auch bei weitem nicht so wehgetan wie in Podersdorf. Ich merkte gleich von Beginn an, dass es sehr gut läuft und es hat sich bis insZiel nicht geändert. Mit 5h22min (1200 Höhenmeter, 4 echte Anstiege) kam ich als ca. gesamt 17 in die zweite Wechselzone.Auf der Bikestrecke habe ich unglaublich viele Athleten (1655 Teilnehmer), die noch in der ersten Runde waren, überholt. Ich glaube viel dachten sich: Was ist da los! Eine bessere Werbung für den Parasport kann es aus meiner Sicht nicht geben. Die Wechselzonen waren zwar ewig lang, aber das trifft ja jeden Athleten. Genuss war das Rennrollstuhlfahren aber keiner. Die gute Zeit vor Augen, drückte ich dann noch mal richtig drauf. Eine Steigung war so steil, dass ich die Schlaghandschuhe ausziehen musste und mit den Händen raufgedrückt habe. Dafür war der Rest der Strecke super schnell. Sonst wären die 2h2min auch nicht möglich gewesen. Um im Ziel nicht ganz fertig zu sein bin ich aber 4 mal stehen geblieben und habe mich mit Wasser übergossen. Es hat zwar gesamt 2min gekostet, dafür hatte ich danach aber mehr Druck. Gesamtsieger eines offiziellen Ironman Rennens, in unter 9h, können nicht viele vorweisen und es war ein super Gefühl. Im Ziel war ich auch nicht ganz so fertig wie in Podersdorf, das letzte Prozent habe ich heute vernünftiger Weise stecken lassen. Jetzt gibt es aber wirklich 10Tage „off“. Und dann eine ganz kurze Vorbereitung auf den Chicago Marathon (8.10.2017). Dort haben ich gegen die Rennrollstuhl-Profis nichts zu sagen. Aber eines meiner Ziele ist ja die 5 größten Marathons der Welt zu fahren. Es freut mich auch tierisch bekanntgeben zu können, dass ich eine Einladung zum NewYorkCity Marathon (05.11.2017) bekommen habe. Mit diesem Wettkampf wird eine sehr lange Saison (März bis November) dann beendet werden.



2017-09-09

Nach dem Ironman ist vor dem Ironman! Am Sonntag und Montag dachte ich noch, dass es mit IM Korea nichts wird, zu groß die körperlichen Wehwehchen. Am Dienstag hatte ich schon ein besser Gefühl. Mittwoch und Donnerstag war ich mit einer 26h Reise beschäftigt. Aber gestern und heute war ich bei kurzen Trainingseinheiten schon wieder ganz gut drauf. Die Location ist hier wirklich SEHR schön und die Streckenführung ist traumhaft idyllisch. Ich freu mich auf morgen und werde etwas mit Hirn starten und dann einfach schauen was geht. Im Endeffekt möchte ich nur finishen und es genießen (so weit es möglich ist), alles darüber ist eine Draufgabe.



2017-09-02

Neue, surreale, Weltbestzeit in 7h48min!!! 30. Austria Triathlon in Podersdorf über die Ironman Distanz Was soll ich viel sagen es ist eine herausragendes Ergebnis geworden, eine, wenn nicht DIE, beste Leistung in meiner Karriere. Vor einigen Jahren hat mich mal jemand gefragt ob es möglich ist, dass man als Para-Rollstuhl-Triathlet schneller ist als die Profis. Ich habe es bezweifelt, dass es möglich ist. Aber heute habe ich mir selbst das Gegenteil bewiesen. Verantwortlich ist dafür natürlich auch die super schnelle Strecke beim Austria Triathlon. Eine ehrliche Strecke, wo man nie laufen lassen kann, sondern immer drücken muss und das flache Profil, kommt dem Handbikefahren natürlich sehr entgegen. Die Bedingungen beim Schwimmen waren eigentlich sehr hart und ich schluckte sehr viel Wasser. Auf dem Weg hinaus war es ein Kampf, dafür wurde man am Rückweg getragen. Da der Neusiedlersee sehr flach ist haben unglaublich viel Athleten einen Wandertag gemacht, so schlimm war es noch nie. Ich bin keinen Meter gegangen, aber zumindest haben mich die „Walker“ mitgerissen, auch wenn es ein harter Kampf für mich war. Während dem Schwimmen hoffte ich auch eine Zeit zwischen 1h05min und 1h10min. Von den 58 Minuten 57 Sekunden war ich dann sehr überrascht und es hat mich motiviert richtig auf die Tube zu drücken. Beim Handbiken fand ich schnell meinen Rhythmus und habe die geplanten Wattwerte gedrückt. Ab Runde 3 wurde es aber langsam hart und 4,5,6 waren SEHR schmerzhaft. Aber ich konnte mein Tempo halten und mit 4h47min07sec war ich an der 18. Stelle von allen Teilnehmern, unglaublich! So war ich mir in der zweiten Wechselzone ziemlich sicher, dass es zu sub 8h reichen wird. Trotzdem gab ich beim Rennrollstuhlfahren alles und auch da wurde es in Runde 3 und 4 sehr hart (am Ende 1h56min). Am Beginn der 4. Runde dachte ich kurz an eine Abkühlung, ich wollte die 30sec dann aber doch nicht verschenken und so hat sich im Laufe der Runde mein Sichtfeld immer mehr eingeschränkt. Im Ziel war ich kurz davor zu kollabieren aber auch von den Emotionen überwältigt. Nach 6-7 Minuten war ich zumindest für ein Interview fähig. Zurzeit bin ich einfach nur ZERSTÖRT!!! Es war eine persönliche Bestzeit in allen 3 Disziplinen (Swim bis jetzt 59min, Handbiken bis jetzt 5h20min, Rennrollstuhl bis jetzt 1h58min). Natürlich bin ich nach 5Profijahren mehr (2012 war mein erstes Profijahr) ein ganz anderer Athlet und bei meinen Tests in Podersdorf habe ich schon gesehen, dass eine Zeit ganz knapp unter 8h möglich wäre. Ich habe wirklich an jeder Stellschraube gedreht, Wechseltraining und einfach alles im Vorfeld penibel geplant. Aber nicht jeden Tag kann man sich so quälen und deswegen lief es einfach perfekt. Es ist einfach nur MEGA GEIL und ich bin sehr stolz. Bereits nächsten Sonntag steht in Süd-Korea ein weiterer Ironman auf dem Programm. Ich habe in Asien noch keinen gefinisht und diese Lücke möchte ich schließen. Ich werde den Wettkampf einfach genießen und ihn einfach finishen, so wehtuen möchte und kann ich mich nächsten Sonntag sicher nicht. Was bleibt: Podersdorf - hard, fast und legendary!



2017-08-26

Eine Woche bis zum - 30. Austria Triathlon in Podersdorf über die Ironman Distanz In einer Woche steht das Jubiläumsrennen (30. Austria Triathlon) in Podersdorf am Programm. Nach 3 Jahren werde ich wieder auf die Lang-Distanz zurückkehren. Und natürlich möchte ich mit Pauken und Trompeten ein „Come Back“ feiern. Dieses Mal habe ich den Aufbau anders gestalten, mir über die Kurzstrecken (Paracycling und Paratriathlon) die Tempohärte aufgebaut und erst in den letzten zwei Monaten versucht den Speed auf die Langstrecke zu bringen. Ich bin in allen drei Disziplinen sehr gut drauf. Im Schwimmen habe ich wieder mein Top-Niveau, welches ich vor einigen Jahren hatte, erreicht. Beim Handbiken bin ich um einiges stärker, da ich mich athletisch weiterentwickelt habe und dazu kommt noch das sehr schnelle Handbike, was aus einem Projekt unter der Führung von Ludwig Hackinger für die Paralympics in Rio gebaut wurde. Im Rennrollstuhlfahren bin ich auch so schnell wie noch nie, das konnte ich beim heurigen Boston Marathon beweisen. Der Zeitgewinn wird hier aber nicht sehr hoch sein. Ich war auch zwei Tage in Podersdorf vor Ort, um die Strecken zu testen. Beim Handbiken bin ich wirklich auf einem anderen Level, denn ich habe die Radrunde (30km die 6mal zu fahren sind), mit der geplanten Wettkampfleistung, mit 37km/h Schnitt absolviert. Diese würde, wenn ich es nur annähernd durchhalten kann, zu einer sehr schnellen Radzeit führen. Auch das Rennrollstuhlfahren ging sehr gut und ich kann sicher ein paar Minuten schneller sein als 2012. Nur das Schwimmen ist sehr unsicher, denn der Neusiedlersee hat heuer so wenig Wasser wie noch nie und deswegen ist er sehr wellig. Bei meinem Testschwimmen war es ein echter Kampf, wo ich nicht mehr an die Technik denken konnte, sondern nur mehr irgendwie versuchte voran zu kommen. So wird schon die Start-Disziplin vielleicht zum Königsmacher werden. Und natürlich ist ein Langdistanztriathlon eine große Herausforderung und „first you have to finish“. Aber ich habe ein sehr gutes Gefühl und werfe jetzt mal einen Fehdehandschuh in den Ring (was normal nicht meine Art ist, ich habe aber kein Problem schon vorher ein Ziel auszugeben): Die von mir gehaltene Weltbestzeit steht seit 2012 bei 8h44min. Ich bin davon überzeugt, wenn kein Defekt auftritt und es nicht ein total extremes Schwimmen wird, kann mich nichts von sub 8h30min abhalten. Wenn gute Bedingungen herrschen, kann es noch um einiges schneller werden! Ich merke, dass ich die Herausforderung Ironman etwas vermisst habe, mit der ganzen Spannung und dem Kopf-Kino im Vorfeld. Auf jeden Fall freue ich mich schon riesig meine Leistung zeigen zu dürfen und mein Bestes zu geben!



2017-08-15

Diesen Donnerstag (17.08.) läuft in ORF Sport Plus um 20:15 ein Bericht von der "King of the Mountain" Tour. Walter Ablinger und ich wurden an 2 der 10 Tage von einem Filmteam begleitet. Also einschalten!!!!



2017-07-16

Hier nun der Bericht zur "King of the Mountain Tour 2017" - In 10 Tagen 12 der höchsten und schönsten Alpenpässe Es war eine sehr harte aber auch traumhafte Tour, bei der echtes „Grand Tour“-Feeling (so nennt man die drei größten Landesrundfahrten der Welt – Giro d‘Italia, Tour de France, Vuelta de Espana) aufgekommen ist. Ich bin täglich im Schnitt 5h (dabei im Schnitt etwas über 2500 Höhenmeter, da ich die Pässe ja immer von beiden Seiten hochgefahren bin) Handbike gefahren und im Anschluss, mit dem Auto, 1h bis 5,5h zum nächsten Hotel gekurvt. Dazu kam noch das es keine Flachetappen gab, bei denen man sich etwas erholen konnte. Das heißt: Früh Aufstehen – Handbikefahren – Essen – Autofahren – Essen – kurzen Bericht schreiben – Schlafen – repeat. Dabei bewegte ich mich immer im oberen Grundlagenbereich und Entwicklungsbereich, wodurch sich natürlich einiges an Müdigkeit aufgestaut hat. Ein Einbruch ist aber nie gekommen, ich konnte mich adaptieren und bin die letzten 3 Tage härter gefahren als die ersten 3 Tage. Aber eine Erholungswoche ist dennoch zwingend erforderlich. Neben dem höchsten Gebirgspass der Alpen, dem Col de l’Iseran 2764 Meter über Seehöhe, war ich auch auf der höchst befahrbaren Straße der Alpen, dem Rettenbachferner auf 2830 Meter. Das Wetter war bis auf 1,5 Tage wirklich wie aus dem Bilderbuch und bis auf einige Bremsbeläge, gab es auch keine Defekte und Zwischenfälle. Meinen Vorderreifen muss ich aber wechseln, denn der ist, durch das ständige Anbremsen zu den Kehren, schon bis auf das Gewebe runtergebremst. Berichte zu den einzelnen Tagesetappen gibt es auf - https://www.facebook.com/TiggerTomSport/ - sonst würde es diesen Bericht hier sprengen. Da ich sehr leicht bin (58kg), traue ich mich zu behaupten, dass es nur einen Athleten geben würde, der die 10Tage schneller gefahren wäre als ich, Rafal Wilk (da er noch mal 6kg weniger hat als ich und nur unwesentlich weniger Wattzahlen drücken kann, wenn er es sich antun würde …). Die Ausblicke, Eindrücke und Emotionen die man von so einer Tour mitnimmt sind einfach GEWALTIG und es wird noch etwas dauern um alles zu verarbeiten. Meine persönlichen Top 3 sind: 1.) Gavia Pass - sehr anspruchsvoll, wenig Verkehr (keine LKW oder Wohnmobile), Wald-Passagen, Alm-Passagen, Hochgebirge, ... 2.) Col de Morti – sehr ähnlich wie der Gavia, nur die Abfahrt nach Osten ist auf Grund der schlechten Straße fast Lebensgefährlich, denn langsam fahren will wirklich niemand … 3.) Rettenbachferner – die 13Kilometer sind mit dem Handbike (wenn man vorher schon das Timmelsjoch fährt) einfach brutal hart Mein Begleiter Walter Ablinger hat ebenfalls eine super Leistung gezeigt. Er ist an seine Grenzen gegangen und war auf jeden Pass, das zweimalige Befahren, hat er sich aber erspart. Er ist ja auch in einer anderen Schadensklasse als ich, ist solche Alpentouren noch nicht wirklich gefahren und solche Belastungen nicht ganz so gewöhnt wie ich. Es ging ja nicht gegeneinander sondern um ein hartes Training und die Herausforderung für jeden von uns. Mein nächstes Highlight ist der 30. Austria Triathlon in Podersdorf (Ironman) am 02.Septemper. Jetzt habe ich endlich wieder etwas Zeit für einen strukturierten Trainingsaufbau. Dort möchte ich, wenn es die Bedingungen zulassen, eine neue Weltbestzeit aufstellen.



2017-07-14

10.Tag King of the Alps Tour - Großglockner Von der Mautstelle bis zum Fuschertörl habe ich 1h38min gebraucht. Am 10. Tag dieser Tour eine, glaube ich, sehr ordentliche Leistung. Dann noch zur Edelweißspitze hoch und vorher eben die Anfahrt von Bruck. In der Abfahrt vom Hochtor hat es dann richtig zu regnen begonnen, deswegen bin ich direkt zur Franz-Josef-Höhe, wo wir zum Abschluss empfangen wurden. Gesamt waren es 4,4h und 2517 Höhenmeter. Ein Bericht über die traumhafte Tour folgt am Sonntag



2017-07-13

9.Tag King of the Alps Tour - Timmels Joch und Rettenbachferner Zuerst bin ich von Moos die 22Kilomter und 1400 Höhenmeter, in 2h31min, zum Timmelsjoch hoch. Oben war es sehr nebelig und frisch, was Eisfinger bei der Abfahrt ergab. Unten angekommen habe ich mich noch entschieden zum Rettenbachferner (Ötztaler Gletscher) hoch zu fahren. Hab aber nicht gewusst was das für eine "Drecksau" ist!!! Das war echt SEHR hart, die ganze Zeit bei 13% herum auf 2830 Meter Seehöhe. Die 13 Kilometer und 1343 Höhenmeter hatte ich nach schmerzhaften 1h54min runtergedrückt. Waren heute 5,6h und 2906 Höhenmeter bei 73 Kilometer, danach war ich doch ziemlich zerstört. Aber es gibt ja nur mehr einen Tag ... Nach 3h Autofahrt jetzt am Fuße des Glockners ....



2017-07-12

8.Tag King of the Alps Tour - Stilfser Joch Trafoi, war der gewünschte Startpunkt von einem kleinen Filmteam, was uns heute begleitet hat. Von dort bis oben brauchte ich 1h44min (14,4Kilometer, 1188HM). Dann auf der "Bormio Seite" die schönsten 12KM runter und in 1h20min wieder hoch. Dann runter nach Gomagoi und rauf nach Sulden 1h. Nach 6h und 2722 Höhenmeter hatte ich dann genug. Zum Stilfser: OK der Ausblick ist sehr schön aber sonst auch gar nix. Nicht sehr anspruchsvoll, viel zu enge Kehren (auch für Motorräder und Autos), viel zu viel Verkehr, .... meiner Meinung kann man es sich auch sparen ....



2017-07-11

7.Tag King of the Alps Tour - Gavia Pass Das Traumwetter ist zurück. Bin wie geplant den Gavia von beiden Seiten befahren. War eine etwas mehr als 5h Einheit. Ponte d Lengo zum Pass 2h01min 1371HM, 17KM San Antonio zum Pass 2h06min 1207HM, 20KM Der Gavia ist für mich ein absoluter (wenn nicht der) Top Pass: sehr anspruchsvoll, wenig Verkehr (keine LKW oder Wohnmobile), Wald-Passagen, Alm-Passagen, Hochgebirge, ... Herz was willst du mehr ...



2017-07-10

6.Tag King of the Alps Tour - Grosse Scheidegg Heute wurde das Wetterglück kurz unterbrochen, es war zwar am Vormittag noch trocken angesagt, deswegen habe ich auch keine "Regenuniform" montiert, aber ab der Hälfte hat es dann doch geregnet. Oben war es zwar kurz trocken aber nach 2 Kilometer Abfahrt hat es richtig zu regnen begonnen, deswegen habe ich mich, da ich schon komplett durchnässt war, zum Umkehren entschlossen (so wurden es "nur" 3,2h - 2h Meiringen Passhöhe). Die Auffahrt ist eine sehr schöne und harte "Almauffahrt". Die letzten 6 Kilometer sind für PKW gesperrt, was es noch idyllischer macht. Am Start wurden wir heute von Ursula Schwaller aus der Schweiz begleitet, sie ist dann auch mit Walter ganz hoch, sehr starke Leistung, vor allem mit der Übersetzung. Nach 5,5h im Auto jetzt schon in Ponte di Lengo wo Morgen der Gavia Pass wartet.



2017-07-09

5.Tag King of the Alps Tour - Nufenen Pass In der Früh hat es ganz leicht geregnet, aber der Wettergott war gnädig und danach kam bis zum Tourende nichts mehr. Von Ulrichen sind es etwas über 1000 Höhenmeter bei 14Kilometer (1h49min). Von Beretto etwas unter 1000, bei 13KM (1h30min - da bin ich wirklich hart gefahren). Wieder etwas über 4h gesamt. Die Auffahrt von Ulrichen ist etwas härter, aber beide sind sehr schön zu fahren und wieder härter als die letzten 3 Auffahrten in Frankreich. Sonst gibt es nicht viel zu sagen super Landschaft ... Heute hatten wir nur eine angenehme Stunde (1h), mit dem Auto, zum nächsten Hotel. Gestern waren es doch über 4,5h - gehört eben auch zu einer Tour ...



2017-07-08

4.Tag King of the Alps Tour - Col de l'Iseran Mit 2770 Höhenmeter ist er der höchste Alpenpass. Der Nordanstieg (14KM 1000HM 1h42min) ist flacher als der Südanstieg (12,8KM 1000HM 1h29min). Aber beide sind nicht über 10% (meist zwischen 5-9%), haben aber noch 20KM Anfahrten mit leichten (3-4%) Steigungen. Das war mir dann aber zu viel "Zeitverschwendung". Die 4h 10min waren genug ... Landschaftlich echtes Hochgebirge und sehr schön!



2017-07-07

3.Tag King of the Alps Tour - Col de la Madleine Eine einzige grüne Lunge und sehr schön. Fahrtechnisch nicht beinhart aber sehr schön zu fahren, war ein Genuss. Von LeChambre 20KM 1500Höhenmeter 2h28min Nordseite 14KM abgefahren - 1000HM 1h36min Gesamt 5h27min



2017-07-06

2 Tag King of the Alps Tour - Alpe d'Huez + Col Galibier Also würde nicht immer wieder die Tour rauf fahren, würde der Anstieg nach Alpe d'Huez genau NIEMANDEN interessieren. Weder ist er schön noch hart ... aber ich war oben ... Dafür ist der Galibier ein echtes Highlight! Traumhafte Kulisse und Eindrücke! Fahrtechnisch ist aber auch nicht sehr besonders ... waren heute etwas über 5h und etwas über 2000 Höhenmeter - hatten ja auch etwas Action mit einem Nagel in meinem Autoreifen, aber ein Dichtmilchversuch und super Betreuer die alle immer wieder nachgepumpt haben, waren zur Stelle - jetzt schon repariert ...



2017-07-05

1Tag King of the Alps Tour - Col de Morti Es war ein echter Traum Tag - eine 7h Einheit (2h50min von Demonte hoch 1800Höhenmeter und 2h 13Km über 1000 Höhenmeter von der anderen Seite hoch + 2 Abfahrten + etwas im Flach bei An- un Abfahrt) Aber auch echt hart - so schön das Wetter war so heiß war es auch ....



2017-07-02

3. Tag - 3. Streich Platz 2 beim größten Handbikerennen der Welt, dem Heidelbergmarathon (240 Handbiker am Start)! Ich dachte, dass nach dem sehr harten Rennen gestern nichts geht, aber ich war "Mörder" drauf. Konnte in der 3 Mann Spitzengruppe Tempo machen Jetze Plat holte sich die neue Weltbestleistung über die Marathon Distanz in 57min39sec. Und bei 44Km war ich hinter Vico Merklein (GER) zweiter - ein SUPER Ergebnis für mich! Bericht vom Wochenende folgt...



2017-07-01

UCI Weltcup Emmen (NED) - Straßenrennen Ich konnte heute noch eines drauf setzen und auch im Straßenrennen das Podest erklimmen (Platz 3). Es war ein verdammt hartes Regenrennen ... Danach ging es gleich 500 Kilometer weiter nach Heidelberg wo Morgen zum Abschluss des Wochenendes noch ein Rennen ansteht... Deswegen folgt der Bericht Morgen Abend oder Montag Morgen ...



2017-06-30

Silber im Einzelzeitfahren beim Weltcup in Emmen Ein super Ergebnis!!! Nur Jetzte Plat war 20sec schneller, Rafal Wilk 18sec hinter mir und viele andere ... Morgen - Straßenrennen - Bericht folgt am Sonntag-Abend oder Montag (da ich Sonntag auch noch ein Rennen habe ...)



2017-06-16

Paratriathlon Europameisterschaften 2017 - Kitzbühel Silber hinter dem Paralympicssieger und vor dem Paralympics 2. und 3. Ich glaube, dass ich beim Handbiken fast mehr nass geworden bin als beim Schwimmen, aber es war ja für jeden Athleten gleich. Beim Schwimmen habe ich mich an einem deutschen Athleten gehängt, da ich gesehen habe, dass ich alleine nicht wirklich schneller wäre, bin ich ihm mit ca. 90-95% meiner Schwimmleistung in seinem Wasserschatten gefolgt. Mit einer Zeit von 12min17sec bin ich auf den, etwas mehr als, 750Meter ganz zufrieden. So stieg ich als zweiter meiner Startwelle aus dem Wasser und konnte in der Wechselzone die Spitzenposition übernehmen. Dort versuchte ich meine Stärke auszuspielen und konnte auch einen Abstand zum Drittplatzierten erarbeiten. Dafür habe ich auch einiges investiert und nur der spätere Sieger Jetze Plat, aus den Niederlanden, ist ein ähnliches Tempo (noch 35sec schneller) wie ich gefahren. Da er aber unglaublich schnell schwimmt (10min11sec!!!) und in den Wechselzonen, durch seine besseren Funktionen schneller ist, hatte ich nach der zweiten Wechselzone nur mehr einen sehr kleinen Vorsprung und nach ca. 1,5 Kilometer des Rennrollstuhlfahrens hat er mich überholt und ist davongezogen. Ich konnte zwar noch dran bleiben aber für einen Konter hatte ich beim Handbiken schon zu viel Kraft gelassen. Mit 25sec Abstand auf den überragenden Jetze Plat (schnellster in allen drei Disziplinen, und den Start aus der zweiten Welle weggemacht) und einer Endzeit von 1h02min42sec bin ich sehr zufrieden. Mit einem Respektabstand folgten Giovanni Achenza (ITA, Paralympics 3.) und Geert Schipper (NED, Paralympics 2., dieser startete zwar auch aus der zweiten Welle, aber ich war auch im Rennen schneller). Es war wieder ein sehr lässiger Abstecher in den offiziellen Paratriathlon, ein schönes Ergebnis für den österreichischen Triathlonverband und meinem Stammverein dem SU TRI Styria. Ob ich mich in den nächsten Jahren vermehrt im Paratriathlon messen werde, wird die Zukunft zeigen. Es ist eine Frage der Terminüberschneidung mit den Paracycling Terminen und auch eine Frage der Finanzierung. Nächster Termin ist der Paracycling Weltcup in Emmen (NED) am 30. Juni, Gegner unter anderem Jetze Plat (leider ohne Vorsprung für mich), und viele andere Athleten, …



zum Nachstöbern:

Ich würde das theoretische Geschenk, wieder "Gehen" zu können, sehr gerne annehmen. Ich habe nur keine Lust im Wohnzimmer darauf zu warten!