Meine Art und Weise,
dem Tag zu zeigen, dass ich ihn Liebe!

News

2017-09-10

Runner, Runner – Gesamtsieg bei Ironman Süd-Korea in 8h36min Ich hätte mir NIE gedacht, dass es nur eine Woche nach der sehr harten Belastung in Podersdorf so gut geht. Zuerst mal muss ich erwähnen, dass die Location und die 3 Wettkampfstrecken hier in Korea wirklich sehr schön und würdig sind. Es macht richtig Spaß hier einen Wettkampf zu machen. Beim Schwimmen bin ich zirka 70% der Strecke alleine geschwommen und kam als 5!!! aus dem Wasser. Von den offiziellen 1h02min muss man noch 2min abziehen, denn bis die Helfer mich sahen und dann die lange Stiege rauf trugen verging einige Zeit. Beim Handbike hatte ich den Plan bergauf hart zu fahren und dafür bergab und im Flachen überlegt Tempo zu machen. Das ging auch wirklich sehr gut auf und hat dadurch auch bei weitem nicht so wehgetan wie in Podersdorf. Ich merkte gleich von Beginn an, dass es sehr gut läuft und es hat sich bis insZiel nicht geändert. Mit 5h22min (1200 Höhenmeter, 4 echte Anstiege) kam ich als ca. gesamt 17 in die zweite Wechselzone.Auf der Bikestrecke habe ich unglaublich viele Athleten (1655 Teilnehmer), die noch in der ersten Runde waren, überholt. Ich glaube viel dachten sich: Was ist da los! Eine bessere Werbung für den Parasport kann es aus meiner Sicht nicht geben. Die Wechselzonen waren zwar ewig lang, aber das trifft ja jeden Athleten. Genuss war das Rennrollstuhlfahren aber keiner. Die gute Zeit vor Augen, drückte ich dann noch mal richtig drauf. Eine Steigung war so steil, dass ich die Schlaghandschuhe ausziehen musste und mit den Händen raufgedrückt habe. Dafür war der Rest der Strecke super schnell. Sonst wären die 2h2min auch nicht möglich gewesen. Um im Ziel nicht ganz fertig zu sein bin ich aber 4 mal stehen geblieben und habe mich mit Wasser übergossen. Es hat zwar gesamt 2min gekostet, dafür hatte ich danach aber mehr Druck. Gesamtsieger eines offiziellen Ironman Rennens, in unter 9h, können nicht viele vorweisen und es war ein super Gefühl. Im Ziel war ich auch nicht ganz so fertig wie in Podersdorf, das letzte Prozent habe ich heute vernünftiger Weise stecken lassen. Jetzt gibt es aber wirklich 10Tage „off“. Und dann eine ganz kurze Vorbereitung auf den Chicago Marathon (8.10.2017). Dort haben ich gegen die Rennrollstuhl-Profis nichts zu sagen. Aber eines meiner Ziele ist ja die 5 größten Marathons der Welt zu fahren. Es freut mich auch tierisch bekanntgeben zu können, dass ich eine Einladung zum NewYorkCity Marathon (05.11.2017) bekommen habe. Mit diesem Wettkampf wird eine sehr lange Saison (März bis November) dann beendet werden.



2017-09-09

Nach dem Ironman ist vor dem Ironman! Am Sonntag und Montag dachte ich noch, dass es mit IM Korea nichts wird, zu groß die körperlichen Wehwehchen. Am Dienstag hatte ich schon ein besser Gefühl. Mittwoch und Donnerstag war ich mit einer 26h Reise beschäftigt. Aber gestern und heute war ich bei kurzen Trainingseinheiten schon wieder ganz gut drauf. Die Location ist hier wirklich SEHR schön und die Streckenführung ist traumhaft idyllisch. Ich freu mich auf morgen und werde etwas mit Hirn starten und dann einfach schauen was geht. Im Endeffekt möchte ich nur finishen und es genießen (so weit es möglich ist), alles darüber ist eine Draufgabe.



2017-09-02

Neue, surreale, Weltbestzeit in 7h48min!!! 30. Austria Triathlon in Podersdorf über die Ironman Distanz Was soll ich viel sagen es ist eine herausragendes Ergebnis geworden, eine, wenn nicht DIE, beste Leistung in meiner Karriere. Vor einigen Jahren hat mich mal jemand gefragt ob es möglich ist, dass man als Para-Rollstuhl-Triathlet schneller ist als die Profis. Ich habe es bezweifelt, dass es möglich ist. Aber heute habe ich mir selbst das Gegenteil bewiesen. Verantwortlich ist dafür natürlich auch die super schnelle Strecke beim Austria Triathlon. Eine ehrliche Strecke, wo man nie laufen lassen kann, sondern immer drücken muss und das flache Profil, kommt dem Handbikefahren natürlich sehr entgegen. Die Bedingungen beim Schwimmen waren eigentlich sehr hart und ich schluckte sehr viel Wasser. Auf dem Weg hinaus war es ein Kampf, dafür wurde man am Rückweg getragen. Da der Neusiedlersee sehr flach ist haben unglaublich viel Athleten einen Wandertag gemacht, so schlimm war es noch nie. Ich bin keinen Meter gegangen, aber zumindest haben mich die „Walker“ mitgerissen, auch wenn es ein harter Kampf für mich war. Während dem Schwimmen hoffte ich auch eine Zeit zwischen 1h05min und 1h10min. Von den 58 Minuten 57 Sekunden war ich dann sehr überrascht und es hat mich motiviert richtig auf die Tube zu drücken. Beim Handbiken fand ich schnell meinen Rhythmus und habe die geplanten Wattwerte gedrückt. Ab Runde 3 wurde es aber langsam hart und 4,5,6 waren SEHR schmerzhaft. Aber ich konnte mein Tempo halten und mit 4h47min07sec war ich an der 18. Stelle von allen Teilnehmern, unglaublich! So war ich mir in der zweiten Wechselzone ziemlich sicher, dass es zu sub 8h reichen wird. Trotzdem gab ich beim Rennrollstuhlfahren alles und auch da wurde es in Runde 3 und 4 sehr hart (am Ende 1h56min). Am Beginn der 4. Runde dachte ich kurz an eine Abkühlung, ich wollte die 30sec dann aber doch nicht verschenken und so hat sich im Laufe der Runde mein Sichtfeld immer mehr eingeschränkt. Im Ziel war ich kurz davor zu kollabieren aber auch von den Emotionen überwältigt. Nach 6-7 Minuten war ich zumindest für ein Interview fähig. Zurzeit bin ich einfach nur ZERSTÖRT!!! Es war eine persönliche Bestzeit in allen 3 Disziplinen (Swim bis jetzt 59min, Handbiken bis jetzt 5h20min, Rennrollstuhl bis jetzt 1h58min). Natürlich bin ich nach 5Profijahren mehr (2012 war mein erstes Profijahr) ein ganz anderer Athlet und bei meinen Tests in Podersdorf habe ich schon gesehen, dass eine Zeit ganz knapp unter 8h möglich wäre. Ich habe wirklich an jeder Stellschraube gedreht, Wechseltraining und einfach alles im Vorfeld penibel geplant. Aber nicht jeden Tag kann man sich so quälen und deswegen lief es einfach perfekt. Es ist einfach nur MEGA GEIL und ich bin sehr stolz. Bereits nächsten Sonntag steht in Süd-Korea ein weiterer Ironman auf dem Programm. Ich habe in Asien noch keinen gefinisht und diese Lücke möchte ich schließen. Ich werde den Wettkampf einfach genießen und ihn einfach finishen, so wehtuen möchte und kann ich mich nächsten Sonntag sicher nicht. Was bleibt: Podersdorf - hard, fast und legendary!



2017-08-26

Eine Woche bis zum - 30. Austria Triathlon in Podersdorf über die Ironman Distanz In einer Woche steht das Jubiläumsrennen (30. Austria Triathlon) in Podersdorf am Programm. Nach 3 Jahren werde ich wieder auf die Lang-Distanz zurückkehren. Und natürlich möchte ich mit Pauken und Trompeten ein „Come Back“ feiern. Dieses Mal habe ich den Aufbau anders gestalten, mir über die Kurzstrecken (Paracycling und Paratriathlon) die Tempohärte aufgebaut und erst in den letzten zwei Monaten versucht den Speed auf die Langstrecke zu bringen. Ich bin in allen drei Disziplinen sehr gut drauf. Im Schwimmen habe ich wieder mein Top-Niveau, welches ich vor einigen Jahren hatte, erreicht. Beim Handbiken bin ich um einiges stärker, da ich mich athletisch weiterentwickelt habe und dazu kommt noch das sehr schnelle Handbike, was aus einem Projekt unter der Führung von Ludwig Hackinger für die Paralympics in Rio gebaut wurde. Im Rennrollstuhlfahren bin ich auch so schnell wie noch nie, das konnte ich beim heurigen Boston Marathon beweisen. Der Zeitgewinn wird hier aber nicht sehr hoch sein. Ich war auch zwei Tage in Podersdorf vor Ort, um die Strecken zu testen. Beim Handbiken bin ich wirklich auf einem anderen Level, denn ich habe die Radrunde (30km die 6mal zu fahren sind), mit der geplanten Wettkampfleistung, mit 37km/h Schnitt absolviert. Diese würde, wenn ich es nur annähernd durchhalten kann, zu einer sehr schnellen Radzeit führen. Auch das Rennrollstuhlfahren ging sehr gut und ich kann sicher ein paar Minuten schneller sein als 2012. Nur das Schwimmen ist sehr unsicher, denn der Neusiedlersee hat heuer so wenig Wasser wie noch nie und deswegen ist er sehr wellig. Bei meinem Testschwimmen war es ein echter Kampf, wo ich nicht mehr an die Technik denken konnte, sondern nur mehr irgendwie versuchte voran zu kommen. So wird schon die Start-Disziplin vielleicht zum Königsmacher werden. Und natürlich ist ein Langdistanztriathlon eine große Herausforderung und „first you have to finish“. Aber ich habe ein sehr gutes Gefühl und werfe jetzt mal einen Fehdehandschuh in den Ring (was normal nicht meine Art ist, ich habe aber kein Problem schon vorher ein Ziel auszugeben): Die von mir gehaltene Weltbestzeit steht seit 2012 bei 8h44min. Ich bin davon überzeugt, wenn kein Defekt auftritt und es nicht ein total extremes Schwimmen wird, kann mich nichts von sub 8h30min abhalten. Wenn gute Bedingungen herrschen, kann es noch um einiges schneller werden! Ich merke, dass ich die Herausforderung Ironman etwas vermisst habe, mit der ganzen Spannung und dem Kopf-Kino im Vorfeld. Auf jeden Fall freue ich mich schon riesig meine Leistung zeigen zu dürfen und mein Bestes zu geben!



2017-08-15

Diesen Donnerstag (17.08.) läuft in ORF Sport Plus um 20:15 ein Bericht von der "King of the Mountain" Tour. Walter Ablinger und ich wurden an 2 der 10 Tage von einem Filmteam begleitet. Also einschalten!!!!



2017-07-16

Hier nun der Bericht zur "King of the Mountain Tour 2017" - In 10 Tagen 12 der höchsten und schönsten Alpenpässe Es war eine sehr harte aber auch traumhafte Tour, bei der echtes „Grand Tour“-Feeling (so nennt man die drei größten Landesrundfahrten der Welt – Giro d‘Italia, Tour de France, Vuelta de Espana) aufgekommen ist. Ich bin täglich im Schnitt 5h (dabei im Schnitt etwas über 2500 Höhenmeter, da ich die Pässe ja immer von beiden Seiten hochgefahren bin) Handbike gefahren und im Anschluss, mit dem Auto, 1h bis 5,5h zum nächsten Hotel gekurvt. Dazu kam noch das es keine Flachetappen gab, bei denen man sich etwas erholen konnte. Das heißt: Früh Aufstehen – Handbikefahren – Essen – Autofahren – Essen – kurzen Bericht schreiben – Schlafen – repeat. Dabei bewegte ich mich immer im oberen Grundlagenbereich und Entwicklungsbereich, wodurch sich natürlich einiges an Müdigkeit aufgestaut hat. Ein Einbruch ist aber nie gekommen, ich konnte mich adaptieren und bin die letzten 3 Tage härter gefahren als die ersten 3 Tage. Aber eine Erholungswoche ist dennoch zwingend erforderlich. Neben dem höchsten Gebirgspass der Alpen, dem Col de l’Iseran 2764 Meter über Seehöhe, war ich auch auf der höchst befahrbaren Straße der Alpen, dem Rettenbachferner auf 2830 Meter. Das Wetter war bis auf 1,5 Tage wirklich wie aus dem Bilderbuch und bis auf einige Bremsbeläge, gab es auch keine Defekte und Zwischenfälle. Meinen Vorderreifen muss ich aber wechseln, denn der ist, durch das ständige Anbremsen zu den Kehren, schon bis auf das Gewebe runtergebremst. Berichte zu den einzelnen Tagesetappen gibt es auf - https://www.facebook.com/TiggerTomSport/ - sonst würde es diesen Bericht hier sprengen. Da ich sehr leicht bin (58kg), traue ich mich zu behaupten, dass es nur einen Athleten geben würde, der die 10Tage schneller gefahren wäre als ich, Rafal Wilk (da er noch mal 6kg weniger hat als ich und nur unwesentlich weniger Wattzahlen drücken kann, wenn er es sich antun würde …). Die Ausblicke, Eindrücke und Emotionen die man von so einer Tour mitnimmt sind einfach GEWALTIG und es wird noch etwas dauern um alles zu verarbeiten. Meine persönlichen Top 3 sind: 1.) Gavia Pass - sehr anspruchsvoll, wenig Verkehr (keine LKW oder Wohnmobile), Wald-Passagen, Alm-Passagen, Hochgebirge, ... 2.) Col de Morti – sehr ähnlich wie der Gavia, nur die Abfahrt nach Osten ist auf Grund der schlechten Straße fast Lebensgefährlich, denn langsam fahren will wirklich niemand … 3.) Rettenbachferner – die 13Kilometer sind mit dem Handbike (wenn man vorher schon das Timmelsjoch fährt) einfach brutal hart Mein Begleiter Walter Ablinger hat ebenfalls eine super Leistung gezeigt. Er ist an seine Grenzen gegangen und war auf jeden Pass, das zweimalige Befahren, hat er sich aber erspart. Er ist ja auch in einer anderen Schadensklasse als ich, ist solche Alpentouren noch nicht wirklich gefahren und solche Belastungen nicht ganz so gewöhnt wie ich. Es ging ja nicht gegeneinander sondern um ein hartes Training und die Herausforderung für jeden von uns. Mein nächstes Highlight ist der 30. Austria Triathlon in Podersdorf (Ironman) am 02.Septemper. Jetzt habe ich endlich wieder etwas Zeit für einen strukturierten Trainingsaufbau. Dort möchte ich, wenn es die Bedingungen zulassen, eine neue Weltbestzeit aufstellen.



2017-07-14

10.Tag King of the Alps Tour - Großglockner Von der Mautstelle bis zum Fuschertörl habe ich 1h38min gebraucht. Am 10. Tag dieser Tour eine, glaube ich, sehr ordentliche Leistung. Dann noch zur Edelweißspitze hoch und vorher eben die Anfahrt von Bruck. In der Abfahrt vom Hochtor hat es dann richtig zu regnen begonnen, deswegen bin ich direkt zur Franz-Josef-Höhe, wo wir zum Abschluss empfangen wurden. Gesamt waren es 4,4h und 2517 Höhenmeter. Ein Bericht über die traumhafte Tour folgt am Sonntag



2017-07-13

9.Tag King of the Alps Tour - Timmels Joch und Rettenbachferner Zuerst bin ich von Moos die 22Kilomter und 1400 Höhenmeter, in 2h31min, zum Timmelsjoch hoch. Oben war es sehr nebelig und frisch, was Eisfinger bei der Abfahrt ergab. Unten angekommen habe ich mich noch entschieden zum Rettenbachferner (Ötztaler Gletscher) hoch zu fahren. Hab aber nicht gewusst was das für eine "Drecksau" ist!!! Das war echt SEHR hart, die ganze Zeit bei 13% herum auf 2830 Meter Seehöhe. Die 13 Kilometer und 1343 Höhenmeter hatte ich nach schmerzhaften 1h54min runtergedrückt. Waren heute 5,6h und 2906 Höhenmeter bei 73 Kilometer, danach war ich doch ziemlich zerstört. Aber es gibt ja nur mehr einen Tag ... Nach 3h Autofahrt jetzt am Fuße des Glockners ....



2017-07-12

8.Tag King of the Alps Tour - Stilfser Joch Trafoi, war der gewünschte Startpunkt von einem kleinen Filmteam, was uns heute begleitet hat. Von dort bis oben brauchte ich 1h44min (14,4Kilometer, 1188HM). Dann auf der "Bormio Seite" die schönsten 12KM runter und in 1h20min wieder hoch. Dann runter nach Gomagoi und rauf nach Sulden 1h. Nach 6h und 2722 Höhenmeter hatte ich dann genug. Zum Stilfser: OK der Ausblick ist sehr schön aber sonst auch gar nix. Nicht sehr anspruchsvoll, viel zu enge Kehren (auch für Motorräder und Autos), viel zu viel Verkehr, .... meiner Meinung kann man es sich auch sparen ....



2017-07-11

7.Tag King of the Alps Tour - Gavia Pass Das Traumwetter ist zurück. Bin wie geplant den Gavia von beiden Seiten befahren. War eine etwas mehr als 5h Einheit. Ponte d Lengo zum Pass 2h01min 1371HM, 17KM San Antonio zum Pass 2h06min 1207HM, 20KM Der Gavia ist für mich ein absoluter (wenn nicht der) Top Pass: sehr anspruchsvoll, wenig Verkehr (keine LKW oder Wohnmobile), Wald-Passagen, Alm-Passagen, Hochgebirge, ... Herz was willst du mehr ...



2017-07-10

6.Tag King of the Alps Tour - Grosse Scheidegg Heute wurde das Wetterglück kurz unterbrochen, es war zwar am Vormittag noch trocken angesagt, deswegen habe ich auch keine "Regenuniform" montiert, aber ab der Hälfte hat es dann doch geregnet. Oben war es zwar kurz trocken aber nach 2 Kilometer Abfahrt hat es richtig zu regnen begonnen, deswegen habe ich mich, da ich schon komplett durchnässt war, zum Umkehren entschlossen (so wurden es "nur" 3,2h - 2h Meiringen Passhöhe). Die Auffahrt ist eine sehr schöne und harte "Almauffahrt". Die letzten 6 Kilometer sind für PKW gesperrt, was es noch idyllischer macht. Am Start wurden wir heute von Ursula Schwaller aus der Schweiz begleitet, sie ist dann auch mit Walter ganz hoch, sehr starke Leistung, vor allem mit der Übersetzung. Nach 5,5h im Auto jetzt schon in Ponte di Lengo wo Morgen der Gavia Pass wartet.



2017-07-09

5.Tag King of the Alps Tour - Nufenen Pass In der Früh hat es ganz leicht geregnet, aber der Wettergott war gnädig und danach kam bis zum Tourende nichts mehr. Von Ulrichen sind es etwas über 1000 Höhenmeter bei 14Kilometer (1h49min). Von Beretto etwas unter 1000, bei 13KM (1h30min - da bin ich wirklich hart gefahren). Wieder etwas über 4h gesamt. Die Auffahrt von Ulrichen ist etwas härter, aber beide sind sehr schön zu fahren und wieder härter als die letzten 3 Auffahrten in Frankreich. Sonst gibt es nicht viel zu sagen super Landschaft ... Heute hatten wir nur eine angenehme Stunde (1h), mit dem Auto, zum nächsten Hotel. Gestern waren es doch über 4,5h - gehört eben auch zu einer Tour ...



2017-07-08

4.Tag King of the Alps Tour - Col de l'Iseran Mit 2770 Höhenmeter ist er der höchste Alpenpass. Der Nordanstieg (14KM 1000HM 1h42min) ist flacher als der Südanstieg (12,8KM 1000HM 1h29min). Aber beide sind nicht über 10% (meist zwischen 5-9%), haben aber noch 20KM Anfahrten mit leichten (3-4%) Steigungen. Das war mir dann aber zu viel "Zeitverschwendung". Die 4h 10min waren genug ... Landschaftlich echtes Hochgebirge und sehr schön!



2017-07-07

3.Tag King of the Alps Tour - Col de la Madleine Eine einzige grüne Lunge und sehr schön. Fahrtechnisch nicht beinhart aber sehr schön zu fahren, war ein Genuss. Von LeChambre 20KM 1500Höhenmeter 2h28min Nordseite 14KM abgefahren - 1000HM 1h36min Gesamt 5h27min



2017-07-06

2 Tag King of the Alps Tour - Alpe d'Huez + Col Galibier Also würde nicht immer wieder die Tour rauf fahren, würde der Anstieg nach Alpe d'Huez genau NIEMANDEN interessieren. Weder ist er schön noch hart ... aber ich war oben ... Dafür ist der Galibier ein echtes Highlight! Traumhafte Kulisse und Eindrücke! Fahrtechnisch ist aber auch nicht sehr besonders ... waren heute etwas über 5h und etwas über 2000 Höhenmeter - hatten ja auch etwas Action mit einem Nagel in meinem Autoreifen, aber ein Dichtmilchversuch und super Betreuer die alle immer wieder nachgepumpt haben, waren zur Stelle - jetzt schon repariert ...



2017-07-05

1Tag King of the Alps Tour - Col de Morti Es war ein echter Traum Tag - eine 7h Einheit (2h50min von Demonte hoch 1800Höhenmeter und 2h 13Km über 1000 Höhenmeter von der anderen Seite hoch + 2 Abfahrten + etwas im Flach bei An- un Abfahrt) Aber auch echt hart - so schön das Wetter war so heiß war es auch ....



2017-07-02

3. Tag - 3. Streich Platz 2 beim größten Handbikerennen der Welt, dem Heidelbergmarathon (240 Handbiker am Start)! Ich dachte, dass nach dem sehr harten Rennen gestern nichts geht, aber ich war "Mörder" drauf. Konnte in der 3 Mann Spitzengruppe Tempo machen Jetze Plat holte sich die neue Weltbestleistung über die Marathon Distanz in 57min39sec. Und bei 44Km war ich hinter Vico Merklein (GER) zweiter - ein SUPER Ergebnis für mich! Bericht vom Wochenende folgt...



2017-07-01

UCI Weltcup Emmen (NED) - Straßenrennen Ich konnte heute noch eines drauf setzen und auch im Straßenrennen das Podest erklimmen (Platz 3). Es war ein verdammt hartes Regenrennen ... Danach ging es gleich 500 Kilometer weiter nach Heidelberg wo Morgen zum Abschluss des Wochenendes noch ein Rennen ansteht... Deswegen folgt der Bericht Morgen Abend oder Montag Morgen ...



2017-06-30

Silber im Einzelzeitfahren beim Weltcup in Emmen Ein super Ergebnis!!! Nur Jetzte Plat war 20sec schneller, Rafal Wilk 18sec hinter mir und viele andere ... Morgen - Straßenrennen - Bericht folgt am Sonntag-Abend oder Montag (da ich Sonntag auch noch ein Rennen habe ...)



2017-06-16

Paratriathlon Europameisterschaften 2017 - Kitzbühel Silber hinter dem Paralympicssieger und vor dem Paralympics 2. und 3. Ich glaube, dass ich beim Handbiken fast mehr nass geworden bin als beim Schwimmen, aber es war ja für jeden Athleten gleich. Beim Schwimmen habe ich mich an einem deutschen Athleten gehängt, da ich gesehen habe, dass ich alleine nicht wirklich schneller wäre, bin ich ihm mit ca. 90-95% meiner Schwimmleistung in seinem Wasserschatten gefolgt. Mit einer Zeit von 12min17sec bin ich auf den, etwas mehr als, 750Meter ganz zufrieden. So stieg ich als zweiter meiner Startwelle aus dem Wasser und konnte in der Wechselzone die Spitzenposition übernehmen. Dort versuchte ich meine Stärke auszuspielen und konnte auch einen Abstand zum Drittplatzierten erarbeiten. Dafür habe ich auch einiges investiert und nur der spätere Sieger Jetze Plat, aus den Niederlanden, ist ein ähnliches Tempo (noch 35sec schneller) wie ich gefahren. Da er aber unglaublich schnell schwimmt (10min11sec!!!) und in den Wechselzonen, durch seine besseren Funktionen schneller ist, hatte ich nach der zweiten Wechselzone nur mehr einen sehr kleinen Vorsprung und nach ca. 1,5 Kilometer des Rennrollstuhlfahrens hat er mich überholt und ist davongezogen. Ich konnte zwar noch dran bleiben aber für einen Konter hatte ich beim Handbiken schon zu viel Kraft gelassen. Mit 25sec Abstand auf den überragenden Jetze Plat (schnellster in allen drei Disziplinen, und den Start aus der zweiten Welle weggemacht) und einer Endzeit von 1h02min42sec bin ich sehr zufrieden. Mit einem Respektabstand folgten Giovanni Achenza (ITA, Paralympics 3.) und Geert Schipper (NED, Paralympics 2., dieser startete zwar auch aus der zweiten Welle, aber ich war auch im Rennen schneller). Es war wieder ein sehr lässiger Abstecher in den offiziellen Paratriathlon, ein schönes Ergebnis für den österreichischen Triathlonverband und meinem Stammverein dem SU TRI Styria. Ob ich mich in den nächsten Jahren vermehrt im Paratriathlon messen werde, wird die Zukunft zeigen. Es ist eine Frage der Terminüberschneidung mit den Paracycling Terminen und auch eine Frage der Finanzierung. Nächster Termin ist der Paracycling Weltcup in Emmen (NED) am 30. Juni, Gegner unter anderem Jetze Plat (leider ohne Vorsprung für mich), und viele andere Athleten, …



2017-06-04

Paratriathlon Staatsmeisterschaft 2017 - Sieg nach hartem Kampf Am Samstag (03.06.) habe ich zum Aufwärmen die 750Meter der Schwimmstrecke beim Xentis Triathlon- Festival in Angriff genommen. Mein Triathlon Vereines des SU TRI Styria hat dort wieder einen super Event auf die Beine gestellt. Ich bin noch als letzter einer großen Gruppe mitgekommen und konnte so vom Sog sehr gut profitieren (etwas über 11min). Danach ging es weiter zur erstmalig ausgetragenen Paratriathlon ÖM, im Zuge des Tulln Triathlons. Am Sonntag (04.06.) Morgen, 08:00, ging es dort los. Am Start bin ich noch 100Meter neben Florian Brungraber geschwommen und dachte mir, OK dann schwimme ich eben hinter ihm. Danach war ich einige Momente etwas unkonzentriert und als ich wieder nach vorne schaute, war eine Lücke zwischen ihm und mir. Die Lücke wurde auch immer größer und er hat mir bis zum Wechsel eine ganze Minute abgenommen. Es war ein sehr starkes Schwimmen von Florian Brungraber, da ich mit meiner Schwimmzeit von genau 12 Minuten (750Meter, ohne Wasserschatten) gar nicht so unzufrieden bin. Beim Handbikefahren musste ich dann meine Stärke ausspielen und richtig Gas geben. Zirka bei Kilometer 13 konnte ich ihn einholen und bis zum Ende der Radstrecke noch einen Vorsprung herausfahren. Beim Abschließenden 5 Kilometerlauf, der offizielle Paratriathlon wird immer über die Sprintdistanz (750m, 20Km, 5Km) ausgetragen, habe ich dann meinen Vorsprung gut kontrollieren können und musste nicht mehr ganz alles geben. Die Zielzeit von 58min05sec war sehr gut und Florian Brungraber war dann nur 13sec zurück. Danke an die Organisatoren des Tulln-Triathlon und dem österreichischen Triathlonverband für die Austragung und an Florian Brungraber, dass er meinen „Arsch“ gefordert hat und wir uns gegenseitig pushen konnten. Der nächste Paratriathlon Einsatz steht mit der Heim Europameisterschaft in Kitzbühl am 16.06. vor der Tür. Dort wird es noch einige weitere Athleten geben, die mich fordern werden (zB.: die Top3 von den Paralympics in Rio).



2017-05-29

ParacyclingTour 2017 – 3Siege, eine Bestzeit, Staatsmeistertitel 25.Mai - Einzelzeitfahren – Tagesbestzeit Begonnen hat die Paracyclingtour etwas unglücklich. Da ich mich in der Ausschreibung zum Zeitfahren an das Höhenprofil gehalten habe, dieses aber falsch war und ich dazu noch, wie immer, auf der Rolle mein Aufwärmprogramm absolvierte, war ich sehr überrascht, als mein vermuteter Startort sich als ein Wendepunkt herausstellte. Deswegen bin ich 3min15sec zu spät zum Start gekommen und die Zeit lief! Auf den 12,2Km konnte ich 47km/h im Schnitt fahren und ein sehr gutes Rennen abliefern. Ich hätte mit 1min15sec Vorsprung gewonnen, aber so hatte ich eben 2min Rückstand in der Gesamtwertung. 26.Mai - Straßenrennen – Salzburgring - Platz 1 Wegen dem Rückstand in der Gesamtwertung habe ich vom Start weg voll attackiert und konnte mich in Runde 2 endgültig von allen anderen Athleten absetzen. Ich bin das Rennen bis zum Schluss auf Anschlag durchfahren und hatte so am Ende sehr erfreuliche 3min Vorsprung. Damit war das Missgeschick vom Vortag wieder korrigiert. 27.Mai – Straßenrennen – Lengau – Platz1 Die erste Stunde sind wir in einer 4Man Spitzengruppe gefahren (Alexander Gritsch - Klasse H4, Walter Ablinger - Klasse H3, Heinz Frei - Klasse H3). Danach habe ich mich zusammen mit Alexander Gritsch absetzen können und habe mehrmals versucht auch ihn los zu werden. Aber den Gefallen hat er mir nicht getan. Deswegen lief es auf einen Zielsprint hinaus. Vernünftiger weise habe ich ihm da die vordere Position überlassen und konnte ihn auf den letzten 200Metern überholen. 28.Mai – Straßenrennen – Schwanenstadt – Platz1 Die ersten Runden waren wir wieder in der 4 Manngruppe des Vortages unterwegs. Da ich mich aber sehr gut gefühlt habe, entschied ich mich schon sehr früh zu attackieren und konnte mich nach einem Viertel des Rennens absetzen. Die harten Anstiege sind mir entgegengekommen und so konnte ich das Rennen sehr gut kontrollieren und es ins Ziel bringen. Damit konnte ich auch meinen Staatsmeistertitel zum wiederholten Mal verteidigen. Es war wieder eine sehr lässige, wettermäßig traumhafte, „Paracyclingtour“, mit einigen sehr harten Rennen. Die letzten beiden Jahre hat mich Rafal Wilk (Pol) in die Schranken gewiesen, da er heuer leider nicht da war, konnte ich den Sieg einfahren. Schön, aber trotzdem wäre es schön nächstes Jahr wieder mehr Top-Athleten meiner Kategorie, abgesehen von Alexander Gritsch und mir, am Start zu sehen. Kommendes Wochenende seht die Paratriathlon Staatsmeisterschaft auf dem Programm, etwas Abwechslung.



2017-05-14

Paracyclingweltcup Maniago ITA 2017 12.Mai - Einzelzeitfahren – Platz4 Da es das erste Handbikerennen der Saison war und dann gleich beim Weltcup, waren die Erwartungen nicht sehr hoch. Aber für eine Leistungsüberprüfung ist es SEHR gut gegangen. Dazu kam noch das bei den Startzeiten um mich herum mit Abstand der stärkste Regen war. Es hat richtig aus Kübeln geschüttet und es wurde zu einem Blindflug. Zum Glück waren auf den 11,4 Kilometern nicht sehr viele Kurven, denn jede war eine Zitterpartie. Ganz „on Top“ bin ich aber noch nicht, die Leistung der ersten Hälfte konnte ich nicht komplett durchhalten und auch die Durchschnittswattwerte sind noch etwas unter dem üblichen Niveau. Aber ich habe mich die letzten 4 Monate auch auf das Rennrollstuhlfahren konzentriert und noch wirklich wenige harte Einheiten in den Armen. Auf Platz 1 (Jetze Plat, NED) waren es am Ende nur 28sec, auf Platz 2 (Tom Davis, USA) und auf Patz 3 (Jonas van de Steene, BEL) sogar nur 3sec. In meiner Klasse waren 30 Athleten aus 17 Nationen am Start. Jedenfalls kann ich auf dem Ergebnis super ausbauen und offensichtlich verliert man das übliche Leistungslevel nicht so schnell, bzw. reichen dann auch wenige harte Einheiten. 13.Mai - Straßenrennen – Nach sehr harter Aufholjagd Platz 10 Leider ist mir beim Start, auf den Pflastersteinen, die Kette abgesprungen und so begann das Rennen für mich von ganz hinten mit etwas Rückstand. Danach habe ich verbissen versucht, einzuholen, was einzuholen möglich ist. Nach hartem Kampf bin ich wirklich bis in die zweite Gruppe nach vorne gekommen. Dort angekommen hatte ich keine Lust auf Taktik und habe diese 3 Runden lang am Anschlag geführt. Danach war ich so „blau“ das ich einmal falsch abgebogen bin, aber die 300 Meter Rückstand konnte ich, ohne mich war das Tempo nicht sehr hoch, innerhalb einer viertel Runde wieder schließen. In der letzten Runde ist mir dann wieder auf dem brutalen Kopfsteinpflasterabschnitt die Kette abgesprungen und erst einen Kilometer vor dem Ziel, konnte ich wieder in die Gruppe aufschließen. Danach war der Sprint natürlich praktisch nicht mehr vorhanden und für mich bleib der 10 Platz übrig. Die ersten 3 Athleten waren bereits 3 Minuten von uns ins Ziel gekommen. Für mich war es eine super harte Trainingseinheit in der ich mich total leer gefahren bin. Wie schon beim Zeitfahren war ich überrascht wie gut es ging und bin mit dem Wochenende sehr zufrieden.



2017-05-07

Laut "PR-Managern" sollte ich jetzt wahrscheinlich schreiben: 2 Siege und ein 2 Platz beim Para Athletic Grand Prix Italy in Rieti. Aber wer mich kennt weiß, das ich nicht gerne "dick" auftrage. Denn ja es stimmt, aber nur weil keiner der besten 50 Rennrollstuhlsportler der Welt am Start war. So habe ich mich mit den anwesenden Italiener "gematcht", die lässiger weise auf meinem Niveau waren. Beim 1500er habe ich nur um 5 Hunderstel!!! gewonnen, beim 800 etwas deutlicher und beim 5000er, für meine Angriffe gebüßt und den Sprint deutlich verloren. Aber ich habe die Vormittage ja auch für harte Handbiketrainingseinheiten genützt. War ein sehr gutes und lässiges Trainingswochenende in einer schönen Gegend. Und immer hin bin ich jetzt Para Athletic Grand Prix Sieger!!! ;-) PS: Hier war ich eigentlich nur wegen der ParaAthletics Einstufung. Da ich diese nicht hatte, durfte ich nicht beim London Marathon starten und das möchte ich einmal ...



2017-04-23

Hamburg Marathon 2017 – ein Höllenritt Es waren wechselnde Bedingungen angesagt und Hamburg hat gehalten was Hamburg verspricht. Zum Glück habe ich mich am Vorabend doch noch entschlossen mein Regematerial herzurichten, obwohl nur zu ca. 30% Regenwahrscheinlichkeit angesagt war. Am Start war es auch noch sonnig, bei wohligen 8°C, aber bereits bei Kilometer 5 ist uns dann endgültig der Himmel auf den Kopf gefallen. Das Wetter wechselte zwischen starkem Regen, Graupelschauer, Hagel, starkem Wind und dann wieder zu kurzen sonnigen Momenten. Bei Kilometer 10 hat es bei 3°C so stark gehagelt, so dass sich eine leichte Eisschicht gebildet hat und es unter den Rädern richtig knirschte. Von da an waren meine Finger, Hände und die Außenseite der Oberarme so stark unterkühlt, dass ich sie nicht mehr wirklich spürte. Auf den letzten 15 Kilometer wurde es aber wieder etwas besser. Der Marathon wurde zu einem richtigen Abenteuer und Höllenritt, zwischendurch dachte ich mir schon: wozu? und das kommt bei mir nicht oft vor. Bei den Bedingungen habe ich mich in 1h56min53sec ins Ziel gekämpft. Im Endeffekt war es ein echt lässiger Kampf und hat trotzdem Spaß gemacht. Nur ein weiterer Rennrollstuhlfahrer, aus Italien, hat sich dieses Martyrium angetan und dieser kam 20min nach mir in Ziel. Aber heute war es auch für die ca. 80 Handbiker ein hartes Rennen. Letzte Woche waren noch absolute Traumbedingungen und heute dafür absolute „worst case“ Bedingungen. So findet mein Abstecher zum Rennrollstuhlsport nach dem Lissabon Halbmarathon, dem Linz Halbmarathon, dem Boston Marathon und nun dem Hamburg Marathon einen abenteuerliches, vorläufiges Ende. Mit persönlicher Bestzeit über die Halbmarathon Distanz (48min) und die Marathon Distanz, mit 1h29min noch dazu die zweitschnellste österreichische Zeit ever, war das Zwischenziel auch SEHR erfolgreich. Jetzt werde ich mich wieder dem Paracycling-Sport und dem Kurzdistanz Paratriathlon widmen. Nächstes echtes Rennen ist der Paracycling Weltcup in Maniago (ITA) am 11.-14.Mai. PS: das Foto ist vom Training am Vortag, da war es nur kalt.



2017-04-18

Überragende persönliche Bestzeit! Ich konnte die sehr guten Bedingungen beim Boston Marathon 2017 perfekt ausnutzen.1h29min39sec ist um einiges schneller als ich mir selbst erwartet habe. Nach 49min in Lissabon und 48min in Linz, über die Halbmarathon Distanz, dachte ich mir dass das Maximum wohl knapp unter 1h35min liegen würde. Dazu musste ich noch als letzter von 40 Athleten starten, da ich keine offizielle Marathonzeit von letztem Jahr vorzuweisen hatte und ich nur mit Beziehungen einen Startplatz bekommen habe. Ich konnte am Start zwar einige Athleten überholen, aber die Spitzengruppe war bereits längst weg. Deswegen war es für mich wieder einmal ein Einzelzeitfahren über die komplette Strecke. Wobei mir das ja offensichtlich entgegenkommt. Es war für die Jahreszeit sehr warm und der Wind kam teilweise von Hinten. Die Rekordzeit in Boston von 2012 konnte ebenfalls um 21sec verbessert werden, aber eben auch nur um 21sec (1h18min04sec). Bis auf einen Athleten waren alle Top-Athleten des Rennrollstuhlsports am Start. Deswegen bin ich mit dieser sehr guten Zeit trotzdem nur 19 geworden, in diesem Feld aber sehr beachtlich. Ich hab einfach den Kopf unten gehalten, immer Druck gemacht und echt alles gegeben. Der „Heartbreak Hill“ einer der Schlüsselstelle, wurde seinem Namen gerecht. Dafür konnte man sich bei den unzähligen Hügel, an den folgenden Abfahrten, immer etwas erholen. Es waren unglaublich viele Zuschauer an der Strecke und wenn die „Amis“ etwas können, dann ist es Anfeuern. Es war eine Wahnsinns Stimmung und ein total lässiges Megaevent. Diese Zeit ist die zweitschnellste Zeit eines österreichischen Athleten die je gefahren wurde. Nur Gottfried Ferchl war 2006 in Padua um 35sec schneller. Für einen Paracycling- und Paratriathlon-Athleten nicht so schlecht. Am Sonntag steht jetzt der Hamburg Marathon an, ich werde wieder mein Bestes geben, aber dort sind ganz andere Voraussetzungen. Aber schau ma mol …



2017-04-15

Übermorgen (Oster-Montag) werde ich beim Boston Marathon rocken ... PS: eines steht jetzt schon fest, dass ich den Rest meines Lebens sagen werde, dass ich in Harvard war und weil ich so schnell war, auch noch am MIT!!!



2017-04-09

Linz Halb-Marathon 2017 Erstaunlicher Weise konnte ich beim Linz Halb-Marathon, in einer Solofahrt, meine persönliche Halb-Marathon Bestleistung weiter nach unten schrauben. Immerhin eine Minute schneller, nun steht sie bei 48min13sec. Eigentlich habe ich gedacht, dass die doch leicht kupierte Strecke, für eine Verbesserung nicht in Frage kommt. Aber auch wenn man bei den leichten Steigungen Geschwindigkeit verliert, kann man dafür bei den leichten Gefällen den Speed mitnehmen. Auch die Bedingungen waren sehr gut, fast kein Wind und für die Jahreszeit sehr warme Bedingungen. Wir waren nur 2 Rennrollstuhlfahrer am Start deswegen ist der Sieg, gegen Mike Lackner (der noch am Start seiner Karriere steht), nicht wirklich erwähnenswert. Wie immer eine tolle Veranstaltung bei der auch Handbiker und Rennrollstuhlfahrer gerne gesehen sind. Am Montag hatte ich einen Trainingsunfall mit dem Handbike, ich habe versuchte etwas mit einem Auto zu kuscheln und mir dabei etwas den Rücken und Nacken verstaucht. Zum Glück habe ich aber richtig reagiert und so ist es noch glimpflich ausgegangen. 2Sekunden früher oder später und die Sache wäre unschön geworden. So war 2 Massagen bzw. Behandlungen später, wieder alles OK. Also NIE vergessen Achtsam und Dankbar zu sein meine Leistung zeigen zu können. Am Ostern-Montag steht nun der Boston-Marathon auf dem Programm.



2017-03-19

Lissabon-Halbmarathon 2017 Zum Saisonstart konnte ich beim Lissabon-Halbmarathon in 49min08sec eine neue persönliche Bestleistung erreichen. Damit bin ich ganz zufrieden und die Arbeit im Rennrollstuhltraining hat sich ausgezahlt. Die Bedingungen waren, bis auf leichten Wind, sehr gut und ich habe mich auch sehr gut gefühlt. Am Start konnte ich noch mit der Spitzengruppen mitgekommen, aber nach 3 Kilometer, habe ich ein ganz kleines Loch aufgerissen und musste unter größter Quälerei zusehen, wie es immer größer wurde. Danach war es für mich ein Einzelzeitfahren. Ich landete am Ende auf dem 10.Platz, mit 5min49sec Rückstand auf den Sieger. Ich habe wieder einmal mitbekommen, was man als Top-Rennrollstuhlfahrer benötigt, nämlich eine sehr schmale Hüfte und lange Arme. Da ich leider beides nicht unbedingt habe, ist der Wege an die Weltspitze für mich unmöglich. Mit sehr viel Training wäre sicher noch etwas möglich, aber eben nicht bis ganz vorne. Aber die Leistungssteigerung kann ich im Paratriathlon sicher sehr gut umsetzen. Jedenfalls hat es wieder riesen Spaß gemacht mich in einem Rennrollstuhlwettkampf bis zum Anschlag zu quälen und die nächsten Rennrollstuhlwettkämpfe stehen ja vor der Tür (Linz Halbmarathon, Boston Marathon, Hamburg Marathon). Es wird wieder sehr lässig werden, nach der Halbmarathonzeit möchte ich natürlich auch meine persönliche Marathonbestzeit verbessern. sein Bestes geben, sein Bestes geben, sein Bestes geben, …



2017-03-09

TiggerTom - Saisonziele 2017 Ich konnte über die wettkampffreie Zeit sehr gut trainieren, war nie krank oder verletzt, was ja fast immereiner der wichtigsten Grundsteine ist. Am 19.März startet nun wieder die Wettkampfsaison, mit dem Lissabon-Halbmarathon. Deswegen ist es auch Zeit, eine kleine Übersicht über meine Ziele in der Saison 2017 zu geben. Der erste Fokus liegt im Rennrollstuhlfahren, dort möchte ich meine persönlichen Bestleistungen nach unten schrauben. Neben einer abgeänderten Sitzposition und neuen Schlaghandschuhen, habe ich vor allem hart dafür trainiert. Nach dem Halbmarathon in Lissabon folgt dann einem Block im April mit Linz-Halbmarathon, Boston Marathon und Hamburg Marathon an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Der Marathon in Boston ist bekanntlich sehr schnell und wenn es die Bedingungen zulassen, werde ich eine neue persönliche Bestleistung aufstellen. Mit dem Sieg werde ich wohl nichts zu tun haben, aber ich bin ja auch kein Rennrollstuhl-Spezialist. Danach liegt, im Mai und Juni, der Fokus auf den paralympischen Disziplinen Paracycling und Paratriathlon. Paracycling Weltcups in Italien und Niederlande, die Paracycling Staatsmeisterschaft in Oberösterreich, die erstmalige Paratriathlon Staatsmeisterschaft in Tulln und die Paratriathlon EM in Kitzbühel (wenn ich eine Wildcard bekomme). Da mein Blick auch wieder Richtung Paratriathlon geht, habe ich auch beim Schwimmtraining wieder einiges investiert. Mit Anfang Juli geht es etwas „back to the roots“. Zuerst werde ich zusammen mit Walter Ablinger, jeder für sich, in 10 einzelnen Tagesetappen, je eine Doppelüberquerung der 10 schönsten Alpenpässe Europas machen. Ca. 32.000 Höhenmeter sind mit dem Handbike nicht gerade ohne. Diese Tour werde ich auch nutzen um die Vorbereitung auf 2 abschließende Ironman Rennen zu starten. Ich habe jetzt seit 2 ½ Jahren keine Langdistanz mehr gemacht und ich vermisse das Erlebnis und die Herausforderung. Das große Ziel ist es beim 30. Austria Triathlon in Podersdorf meine eigene Weltbestzeit (8h44min) weiter nach unten zu drücken. Eine Woche später, hat sich terminlich leider so ergeben, werde ich beim Ironman in Südkorea nochmal die Herausforderung annehmen. Sollte ich danach noch Lust auf etwas haben, … Es wird eine fordernde und würdige Nach- Paralympische Saison. Die ich für neue Reize und Herausforderungen nutzen werde.



2017-01-30

Zum Abschluss der Namibia "Entführung" noch ein paar Fahrerlebnisse ... Sonst zurück aus dem Trainingslager und am erholen bzw. Handbiken. Hier ist es etwas kälter ... Hier die Links zur ganzen Namibia Serie: Video1(Namibia per car (part one)) - https://www.youtube.com/watch?v=UjJI48Td5Yo Video2(fly Namib) - https://www.youtube.com/watch?v=hTH8YpcUaNY Video3(wildlife Namibia) - https://www.youtube.com/watch?v=mVSfyAyOvkM

Namibia per car - makes fun!!! Namibia per car (part one) - https://www.youtube.com/watch?v=UjJI48Td5Yo fly Namib - https://www.youtube.com/watch?v=hTH8YpcUa...



2017-01-26

Bevor ich jetzt wieder ein Video von Lanzarote mache - gibt es ein paar Videos vom Namibia Abenteuer im November. Start: drive Namibia!

Namibia per car



2017-01-22

Fleißig am Rennrolli fahren und beim Schwimmen. Läuft sehr gut und das Wetter ist Spitze. So passt´s ... Aber leider ist schon wieder etwas mehr als die Hälfte vorbei ...

Rennrollstuhltraining Lanzarote Teil1



2016-12-29

Das Training läuft sehr gut und der Formaufbau schreitet voran. Als verspätetes Weihnachtsgeschenk hat mein zweiter Rennrollstuhl, jetzt auch eine Update erhalten (die ganze Sitzposition wurde verändert). Danke an das Team von http://www.linox-metalltechnik.at/ Jetzt wird noch brav weiter trainiert und Mitte Jänner geht es wieder einmal ins Trainingslager auf Lanzarote. Aber dieses Mal bleibt das Handbike zu Hause und der Focus liegt beim Rennrollstuhltraining und dazu noch Schwimmtraining.



2016-11-23

"One Man Show" DVD - … es ist so weit, nach dem großen motivierenden Feedback und auch Anfragen diesbezüglich, gibt es ab sofort die DVD ZUM FILM!Mit über 40 Minuten Bonusmaterial: inkl. unveröffentlichten Interviewszenen, Kinotrailer und auch einen Kommentar des Filmemachers. Vielleicht ist ja noch wer auf der Suche nach einem inspirierendem Weihnachtsgeschenk? DVD + Versand innerhalb Österreich EURO 15,00 DVD-Bestellung per mail an goriupp@nihilo.at Einfach Stückzahl und Sendeadresse schicken - dann bekommt ihr die Überweisungsdaten zugesendet! (Da wir weder Amaz.. noch sonst ein Versandhaus sind, bitte um Verständnis, dass wir um Vorkasse bitten.) Rock on „One Man Show



2016-11-21

Nach 2 unvergesslichen und blickerweiternden Urlaubswochen in Namibia (4200Km mit dem Auto unterwegs, davon 3000Km auf Schotter und Sand), befinde ich mich seit 14.11 bereits in der Saison 2017. Der Motor ist schon warmgelaufen und der Formaufbau beginnt. Die Ziele sind gesetzt und die ersten beiden möchte ich auch schon präsentieren, es sind der Boston- und London-Marathon, im Rennrollstuhl. Da ich die Herausforderung liebe und suche, freue ich mich darauf, mich ein weiteres Mal ein wenig neu zu erfinden. Eine Verbesserung meiner persönlichen Marathonbestzeit (1h40min) ist das minimal Ziel. Bei den Top-Leuten werde ich wohl nicht mitreden können, dazu müsste ich auch viel mehr Zeit investieren. Aber ich brenne mein Bestes zu geben und wir werden sehen was möglich ist.

Rennrollstuhl Indoortraining



2016-10-14

Nachträglich einige Fotos vom Straßenrennen aus Rio.



2016-09-16

ParalympicsRio2016 Straßenrennen: Auf dem komplett flachen Kurs war es von vorherein klar das sich niemand um die Führungsarbeit reißen wird und so war es dann auch. Teileweise waren wir ja schon im Regenerationstempo unterwegs und nur bei den Wenden wurde immer wieder attackiert. Ab Hälfte des Rennens habe ich es dann auch 2mal ernsthaft versucht, zusätzlich einmal gemeinsam mit Rafal Wilk, aber es war aussichtslos. 8 Kilometer vor dem Ziel habe ich mich dann geweigert weiter Nachführarbeit zu leisten weil es mir egal war ob ich im Sprint 5-7 werde oder 2 vorne rausfahren. Es hat wirklich sonst niemand die Initiative übernommen, so hattem wir bis zum Ziel zwar fast wieder aufgeschlossen aber nicht mehr ganz. So wurde es im 6Mann Sprint um Platz3, am Ende Gesamtrang 7. Ich bin nicht der Beste Sprint aber mit dem Rennen voll zufrieden, da ich leicht in der Spitzengruppe mitgefahren bin.



2016-09-15

Ein paar Eindrücke von der Siegerehrung. Am Rande: war ein Schnitt von 43,1km/h! Alex Zanardi (Sieger in der H5 Klasse) habe ich auf der Strecke überholt und stehengelassen, er war im Ziel 47sec hinter mir. Gestern war nur Rafal Wilk in meiner Klasse schneller (10sec) als ich.



2016-09-14

Ja was soll ich viel sagen: Manchmal hat man ein Scheiß Gefühl und es läuft trotzdem sehr gut. Wie ich immer sage: "Raus gehen und sein Bestes geben!", mehr kann man nicht tun und heute hat es zu einer sehr guten Leistung gereicht. Es war sicher meine beste Leistung heuer, auch wenn ich mit den Leistungswerten nicht wirklich zufrieden bin, angedacht wären noch 10 - 15 Watt mehr gewesen. Einen großen Teil am Ergebnis macht auch das neue Bike aus. Es war mir eine Ehre, Ludwig Hackinger, welcher es zu 80% gemacht hat, beim Entwickeln und Bauen zu unterstützen. Es ist sicher das zur Zeit schnellste Handbike der Welt, da ist uns wirklich etwas gelungen. Morgen werde ich beim Straßenrennen 14:15 (19:15 in AT) einfach Spaß haben und schauen, was sich ergibt.



2016-09-13

Morgen 09:40 (14:40 in Österreich) ist mein Start zum Paralympischen Einzelzeitfahren. Die letzten Tage waren zwar etwas durchwachsen und ich suche noch den perfekten Tag (hatte bis jetzt nur einen sehr guten), aber Morgen ist ja noch früh genug ... Das Aktivieren hat sich heute schon sehr gut angefühlt. Ich werd mein Bestes geben, mehr kann ich nicht tun!!! PS: weil ich irrrrgendwie noch gar kein Foto gemacht habe, gibt es ein paar vom letztjährigen Besuch ...



2016-09-08

Ab sofort kann man Karten für die Filmpremiere reservieren: Direkt beim UCI Kino unter 0316/7277 täglich ab 13:00 Uhr oder online auf http://www.uci-kinowelt.at/…/one-man-sho…/340084/annenhof/60 . Die Österreichpremiere des Filmes findet am 06. Oktober 2016 um 20:00 Uhr im UCI Kino Annenhof Graz statt. Hier nochmal der Link zum Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=bdtTglkvXas



2016-09-02

Kinotrailer "One Man Show – Das "Sein" hinter den Medaillen" Es ist soweit, das Filmporträt ist fertig. Es freut uns, den Kinotrailer dazu präsentieren zu können. Auch der Premierentermin ist bereits fixiert. Save the date: 06. Oktober 2016 im UCI Annenhof Graz. / Filmstart 20:00 weitere Infos zur Kartenreservierung folgen ...

Offizieller Kinotrailer "One Man Show" Kinostart und Österreichpremiere am 06. Oktober 2016 im UCI Annenhof Graz. Music: Akashic Records - "Inspiration"



2016-09-02

Die neue TiggerTom Homepage ist online!!! www.tiggertom.at Es wurde Zeit den Auftritt etwas zu überarbeiten und auch technisch auf den neuesten Stand zu bringen, ich hoffe es gefällt. Viel Spaß beim Stöbern!



2016-07-17

16.07.2016 - UCI Weltcup Bilbao / Platz4 Straßenrennen Es war eine sehr würdige und anspruchsvolle Streckenführung, dazu war die heißen Temperaturen auch fordernd. Ich bin die erste Runde aggresiv angegangen und bergauf Druck gemacht, hauptsächlich um mich selbst zu testen. Am Ende der Runde waren wir ca. 8 Athleten in der Spitzengruppe. In den folgenden 2 Runden hat Rafal Wilk dafür gesorgt, dass nur mehr 5 Athleten übrig waren. Im folgenden Umlauf war es ihm dann endgültig zu bunt und keiner konnte seiner Attacke folgen. Dabei habe ich ein kleines Loch auf seine ersten Verfolger, Mathieu Bosredon und Joel Jaennot (beide FRA) aufgerissen, welche ich aber wieder schließen konnte. Danach versuchte ich in den restlichen 4 Runden, ca. 15mal meine Gefährten anzubringen, da ich wusste, dass ich im Sprint eher wenig Chance haben würde. Aber ich konnte mich einfach nicht entscheidend absetzen und so ging es in den Zielsprint. Kurz vor dem Ziel war noch eine letzte steile Rampe und ich versuchte alles, aber gegen die beiden war kein Licht zu sehen. Es war aber ein super lässiges Rennen und ich hatte richtig Spaß. Heute steht noch das TeamRelay auf dem Programm.



2016-05-29

UCI Europacup – ParacyclingTour – Gesamtrang 2 (1xPlatz1 / 4xPlatz2) und österreichischer Doppel-Staatsmeister Es war eine geile Tour, 5 harte Rennen an 5 Tagen und mir eine Ehre mit Rafal Wilk (der Beste Handbiker der Welt) zu fighten. Er hat mir wieder ziemlich den Arsch aufgerissen. Ich habe mich in den Straßenrennen, seit letztem Jahr, doch deutlich verbessert, die Früchte der Arbeiten sind langsam zum Ernten bereit. Der Doppel-Staatsmeistertitel ist eine sehr nette Draufgabe. Etappe1: Prolog Sprint 25.05.2016- Gmunden – Platz 2: Auf den 2,1Kilometern mit 43Höhenmetern gab es nur Anschlag. Beim Anstieg musste ich am Ende doch um 5Meter nachgeben und bin so als 2. Hinter Rafal Wilk ins Ziel gekommen. die 3min59sec waren ein echter „Bronchienputzer. Etappe2: Einzelzeitfahren mit ÖM 26.05.2016 – AttnagPuchheim – 12,4km – Platz2: Bei schönem Wetter fährt es sich einfach besser und schneller, das kann ein Grund für die unglaubliche Durchschnittsgeschwindigkeit von 45,6Km/h sein. Man muss aber auch sagen, dass 9Kilometer leicht bergab waren und nur 3,5 leicht bergauf, da es eine 2fache Wende strecke war. Aber es hat trotzdem nicht ganz für Rafal Wilk (POL) gereicht, im Ziel war er 9Sekunden vor mir (16min19sec). Den Rest des Feldes haben wieder deutlich distanziert. Ich bin mit der Leistung aber sehr zufrieden und habe alles gegeben. Neben dem 2.Platz konnte ich mir immerhin den Staatsmeistertitel 2016 im Einzelzeitfahren sichern. Etappe3: Bergrennen 27.05.2016 – Offensee 9,6Km – Platz 2: Wie letztes Jahr war es bis zur bis zur ersten intensiveren Steigung, nach 2 Kilometer, recht ruhig. Dort hat Rafal Wilk natürlich attackiert und Stewar Tripp und ich haben versucht mitzugehen. In der Steigung ist es uns noch gut gelungen. In der Verlängerung des Steilstückes mussten wir aber abreißen lassen. Ich musste auch auch den Kniebiker Steward Tripp eine kleine Lücke aufgehen lassen, fand aber einen sehr guten Rhythmus und konnte ihn 5 Kilometer später wieder überholen. Meine Leistung war eigentlich Top und ich war auch um einiges schneller als letztes Jahr, aber Rafal Wilk hat mich brutal gedemütigt, 1min23sec Vorsprung! Er hat 10kg weniger als ich und die kann ich Bergauf einfach nicht wegmachen, da er nur unwesentlich weniger Leistung fahren kann als ich. Trotzdem war es ein super Rennen für mich und ich kann nur den Hut ziehen. Etappe4: Straßenrennen 28.05.2016 – Lengau – Platz1: Rafal Wilk (POL), Steward Tripp (AUS) und ich konnten uns in Runde 1 absetzen. In Runde 3 hat dann auch Steward abreisen lassen müssen danach haben Rafal und ich bis zum Zielsprint abwechselnd gearbeitet. Aber dieses Mal konnte ich auch in den Steigungen dran bleiben und das Rennen mitbestimmen. Bei der letzten leichten Steigung hat Wilk es nochmal versucht mich los zu werden, aber nicht geschafft. So musste er als erster in den Sprint und ich habe bis 100Meter vor dem Ziel gewartet und kam dann noch vorbei. Es war ein super lässiges Rennen, bei dem wir uns nichts geschenkt haben. Der Sieg war gleichzeitig auch der Staatsmeistertitel 2016 im Straßenrennen. Meine Form wird in den Straßenrennen immer besser, da ich die Spitzenbelastungen immer besser vertrage. Etappe5: Straßenrennen mit ÖM 29.05.2016 - Schwanenstadt: Es war eine sehr anspruchsvolle und würdige 6Kilometer Runde mit ca. 50 Höhenmeter pro Runde, so macht Racing Spaß. Die ersten 1 ½ Runden waren wir zu 4, dann hat der mitfahrenden Franzose abreißen lassen müssen. Eine Runde später ist Steward Tripp (AUS) weggefallen. Danach habe Wilk und ich uns abgewechselt und ich bin sehr stolz, dass ich bis zur vorletzten Runde mitgekommen bin. Die Anstiege waren immer brutal und ich dachte es zerreißt mich. Dann war aber Schluss und ich musste ihn ziehen lassen. Als unschöner Abschluss hat mich ein, auf der Rennstrecke, aufwärmender Inlineskater in der Zielkurve behindert und ich bin in die Mauer des Stadttors gekracht. Nach aufrichten und auflegen der Kette bin ich die letzten 200 Meter ins Ziel gerollt, der Vorsprung war ja sehr groß. Es ist nichts Großes passiert aber beim Knie, die Fußraste und der Handgriff sind etwas in Mitleidenschaft gezogen, ich hoffe es bleibt auch dabei. Da Rennen war aber sensationell. Nun geht es für mich in eine kleine Erholungsphase, bevor der nächste Trainingsblock und weitere Formaufbau in Richtung Rio beginnt.



2016-05-21

UCI Weltcup Ostende (Belgien) Platz3 im Zeitfahren Bei der flachen Streckenführung und der komplett vertretenen Weltelite, bin ich mit Platz 3 SEHR zufrieden! Auch da meine Leistungswerte noch Luft nach oben haben. Wie letztes Wochenende hat auch hier Vico Merklein (GER) die Bestzeit gesetzt. Er ist nun der "Hase" am Weg nach Rio. Heute Straßenrennen, mal schauen, aber ich werde nicht mein letztes Hemd riskieren. Sich abzusetzen ist praktisch unmöglich und im Sprint habe ich nicht die aller besten Karten. Geb mein Bestes ...



2016-05-16

Europacup Köln Die Temperaturen waren, wie in ganz Europa, eher wie im Februar. Über die 13°C Grenze sind wir nicht hinaus gekommen, aber vom Regen blieben wir zum Glück verschont. Einzelzeitfahren 14.Mai: Beim Einzelzeitfahren ist mir ein sehr guter Einstieg in die Rennsaison gelungen und ich konnte auf der 20 Kilometer langen Strecke den 2 Platz belegen. Die Strecke hat mich wirklich begeistert, eine echte Zeitfahrstrecke ohne unendlich vielen Kurven mit einigen Hügelchen, solche Strecken würde ich gerne öfter sehen Vico Merklein hatte einen Vorsprung von 18 Sekunden auf mich (30min29sec) und ich konnte mich 6 Sekunden von Drittplatzierten Jonas Van de Steene absetzen. Damit weiß ich wo ich stehe und bin mit dem Ergebnis in Hinsicht auf meine Form sehr zufrieden. Straßenrennen 16.Mai: Vom Start weg fad ich mich in einer ca. 9Mann großen Spitzengruppe wieder und so war die Situation auch bis zum Schluss. Ich habe zwar 2 mal versucht mich abzusetzen bzw. zumindest die Spitzengruppe etwas zu zerreißen, aber es hatte nicht wirklich die gewünschte Wirkung. Da ich wusste, dass ich im Zielsprint nicht wirklich eine große Chance habe, versuchte ich aus Jux die Flucht nach vorne und habe den Sprint angezogen. Jeder Teamchef wäre begeistert und würde mich sofort als Anfahrer verpflichten. So war für den echten Sprint nicht mehr viel Energie da und als 4 Mann an mir vorbei waren habe ich es ausrollen lassen, ob es Platz 5 oder 9 wird war mir ziemlich egal gewesen. Mit der Leistung beim Straßenrennen bin ich aber sehr zufrieden, dass ich bei der Spitzengruppe geblieben bin und wenn es auch nicht sehr glorreich war, es war eine super Trainingseinheit. Ein sehr gutes erstes Rennwochenende auf dem ich aufbauen kann. Morgen geht es weiter zum Weltcup in Ostend (Belgien), wo bereits am Freitag das Zeitfahren ansteht. Leider ist dort der Kurs kein echter Zeitfahrkurs, aber ich werde natürlich mein Bestes geben.



2016-05-12

Thomas „TiggerTom“ Frühwirth startet in die Saison – voller Fokus auf die Paralympics in Rio! Etwas später als üblich, aber dafür umso motivierter startet Thomas Frühwirth in die heurige Saison. Der Handbiker aus Edelsbach in der Steiermark wird sich ab kommendem Wochenende (14. bis 16. Mai) beim Europacup in Köln erstmals seit dem letzten Jahr wieder der Konkurrenz stellen. Gleich eine Woche später geht es weiter zu einem Weltcup nach Belgien (Ostend), ehe in Oberösterreich ab 25. Mai eine fünftägige Paracycling-Tour auf „TiggerTom“ wartet, die zum Europacup zählt. „Endlich geht es los! Ich habe mich bewusst entschieden, etwas später in die Wettkampfsaison einzusteigen, da ich Mitte September bei den Paralympics in Top-Form sein muss und alles vorher ist mehr oder weniger nur zu Testzwecken“, erklärt Frühwirth seinen Plan. Für die Paralympischen Spiele ist er fix qualifiziert, das hat der Österreichische Radsportverband bereits im Oktober des Vorjahres bekanntgegeben. „Das war für mich natürlich ideal, da ich mich so ganz auf das Training konzentrieren konnte. Die Vorbereitung im Winter verlief ganz gut, den Schwerpunkt hatten wir auf das Krafttraining gelegt. Selbst ein dreiwöchiger Virus im Dezember konnte mich nicht wirklich stoppen“, so Frühwirth. Im Gegenteil: Seine Kraftwerte konnte er beachtlich steigern. Und auch im großen Grundlagentrainingslager im März auf Lanzarote legte der 34-Jährige so richtig an Power zu und setzte den Plan voll nach seinen Erwartungen um. Dass die Motivation nach langer Wettkampfpause bei 100 Prozent liegt, hat auch damit zu tun, dass Frühwirth seit Monaten an einem neuen Handbike bastelt. Gemeinsam mit Ludwig Hackinger hat er ein unvergleichliches Einzelstück entwickelt. „Die Hauptarbeit hatte Ludwig, aber ich habe ihn natürlich so gut es ging unterstützt und mitgearbeitet. Unvorstellbare 1.400 Arbeitsstunden stecken da drinnen, nun ist es endlich fahrbereit. Ich teste zurzeit noch verschiedene Komponenten, der erste Eindruck ist aber sehr positiv und ich werde ganz sicher die heurige Saison mit diesem Bike bestreiten“, meint er. Großes Ziel: Medaille bei den Paralympics in Rio Das Highlight in diesem Jahr definiert Frühwirth klarerweise mit den Paralympics in Rio (7. bis 18. September), wo er zwischen 14. und 17. September in zwei Handbikebewerben (Zeitfahren und Straßenrennen) an den Start gehen wird. „Persönlich will ich 100 Prozent meines Potentials abrufen können, mehr kann ich nicht tun. Ich kann mit einem 8. Platz voll zufrieden sein, aber auch mit einem 1. Platz sehr unzufrieden“, gibt sich Frühwirth philosophisch und schmunzelt, „ich habe auch kein Problem damit, eine Medaille als Ziel auszugeben – das wollen schließlich eh alle hören.“ Der Steirer hat in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, dass alles im Bereich des Möglichen liegt: HandbikeWeltcupsieger, Weltrekordhalter im Ironman 70.3, Weltmeister im Ironman 70.3 (in Zell am See), RaceAcross-America-Finisher (im 2-Mann-Team) – um nur ein paar Erfolge zu nennen, die Frühwirth in den letzten Jahren eingeheimst hat. „Ich habe vor zweieinhalb Jahren mit dem Handbikesport als neue Herausforderung begonnen und habe mich gut darauf fokussieren können. Natürlich muss man erwähnen, dass ich schon seit über zehn Jahren auch im Triathlon Handbike fahre, das kam mir entgegen.“ Wichtige Unterstützung bekommt Frühwirth durch das „Projekt Rio“. In diesem ist er als einziger in der Steiermark lebender Sportler vertreten. „Das zeigt schon, dass wir in der Steiermark etwas aufzuholen haben. Hier könnte noch viel mehr passieren, zum Beispiel hätte ich nichts dagegen, einmal in einem steirischen Olympiastützpunkt zu trainieren.“ In der Vorbereitung auf die Paralympics konnte er auf jeden Fall aus dem Vollen schöpfen: „Das Projekt Rio und meine Sponsoren haben es mir ermöglicht, an jenen Stellschrauben zu drehen, die mich hoffentlich zum Erfolg führen. Dafür bin ich sehr dankbar!



2016-04-26

Ein weiterer Einblick vom "SEIN hinter den Medaillen" Mittlerweile gibt es schon einiges an Material und http://www.nihilo.at/ arbeitet auf Hochtouren. Aber da noch einige Einstellungen geplant sind, muss man sich bis zur Premiere noch etwas gedulden, deswegen ein Teaser ...



2016-04-24

Together with TiggerTom (http://www.tiggertom.at) at work at the Sportmedizin SALK (http://www.salk.at/sportmedizin.html) with Coach Gery Bauer (http://www.bauergerald.com/) from Olympia Zentrum Rif (http://www.olympiazentrum-salzburg.at)



2016-04-02

Zeit für ein kleines Update: Die letzte Woche im Trainingslager habe ich noch sehr gut genutzt und bin mit dem Verlauf der 3 Wochen sehr zufrieden. Die Erholungswoche danach habe ich für ein neues Tuningteil (Zahnimplantat) genutzt. Nun bin ich dabei die Kraftwerte etwas aufzufrischen und dann werde ich etwas an meiner Schwellenleistung arbeiten. Ich habe mich entschieden erst später in die Wettkampfsaison einzusteigen und werde wahrscheinlich erst Mitte Mai mit den ersten echten Rennen loslegen. Schließlich muss ich im September in Topform sein und ich hatte die letzten Jahre immer eine sehr gute Frühform, welche schwer lange zu halten war. Der Weltcup und die Weltrangliste sind mir heuer ziemlich egal. Des Wetter ist jetzt ja schon sehr fein, deswegen: Ich bin dann Mal draußen ... #TiggerTomFotos



2016-03-05

Brav am Trainieren. Habe den Ausdauermotor gestartet und schon einen ganz guten Zug. Hatte bis jetzt besseres zu tun als "Selfies" zu machen, deswegen gibt es nur ein Foto von 2012 und eines von der Unterkunft in Costa Teguise. Wetter ist nicht ganz stabil, aber bis jetzt konnte man zumindest immer fahren.



zum Nachstöbern:

Ich würde das theoretische Geschenk, wieder "Gehen" zu können, sehr gerne annehmen. Ich habe nur keine Lust im Wohnzimmer darauf zu warten!